Burgkunstadt

Funk, Blues und Soul

"Für den langjährigen Scorpions-Bassisten Francis Buchholz bauten wir einen roten Bass mit LED-Lichtern, passend zum Auftritt beim legendären Moscow Music P...
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"Für den langjährigen Scorpions-Bassisten Francis Buchholz bauten wir einen roten Bass mit LED-Lichtern, passend zum Auftritt beim legendären Moscow Music Peace Festival 1989, das die Vorlage für den Welthit ,Wind Of Change‘ geliefert hatte", schwelgt Klaus Röhling in Erinnerungen. Der Pretzfelder ist ein wandelndes Anekdoten-Lexikon. Kein Wunder - stand er doch vier Jahre lang von 1987 bis 1991 als kaufmännischer Mitarbeiter im Dienst des Instrumentenbauers Warwick, der einst seinen Sitz in Pretzfeld hatte. Heute steht er in Diensten der Gruppe Father's Finest, deren Mitglieder aus den Landkreisen Kronach, Kulmbach und Forchheim stammen. Am Samstag, 5. November, gibt das oberfränkische Quartett auf Einladung des Burgkunstadter Kleinkunstvereins Tecnet Obermain im Tecnet Zentrum in Burkersdorf ab 20 Uhr bei freiem Eintritt ein Gastspiel mit rassigen Funk-, Blues- und Soulsongs.
Der Name der Band Father's Finest ist eine Anspielung auf längst vergangene Zeiten und die amerikanische Rocklegende Mother's Finest mit ihrem Funkrockklassiker "Baby Love". Klaus Röhling (Bass und Gesang), Jürgen Detzel (Schlagzeug und Gesang) aus Kronach, Ulli Völk (Keyboards, Gesang und Saxophon) aus Hummendorf und Harry Schaller (Gitarre und Gesang) aus Neuenmarkt fühlen sich bei der Auswahl der Songs, die von ihnen interpretiert werden, dem "Prinzip der Nachhaltigkeit", wie es Röhling formuliert, verpflichtet. Songs von zeitlosem Charakter, wie sie Eric Clapton oder Gary Moore geschrieben hätten, würden diesem Grundsatz gerecht.
Die vier Akteure haben sich die Musikrichtungen Blues, Funk und Soul auf ihre Fahnen geschrieben, weil sie ihrer Ansicht nach viel Spielraum für klangliche Interpretationen ließen. Hatten Sie nie das Bedürfnis, eigene Songs zu schreiben? "Früher, als wir noch in anderen Bands spielten, schon. Momentan ist es schwierig, da wir weit auseinander wohnen, private und berufliche Verpflichtungen haben. Aber man soll nie "nie" sagen. Auch mit 60 Jahren kann man noch ein Album einspielen", entgegnet der 54-Jährige. stö

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