Kronach

Für verantwortungsvollen Job gewappnet

Kronach — Unter der Leitung von Kreisbrandmeister Daniel Schaller konnte erstmals ein Lehrgang für Gerätewarte nach den Vorgaben der Kommunalen Unfallversicherung Bayern abgehalten...
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Die Kursteilnehmer mit den Ausbildern sowie Kreisbrandrat Joachim Ranzenberger (sitzend rechts) und Kreisbrandinspektor Ralf Weidenhammer (stehend rechts)  Foto: Matthias Schuhbäck
Die Kursteilnehmer mit den Ausbildern sowie Kreisbrandrat Joachim Ranzenberger (sitzend rechts) und Kreisbrandinspektor Ralf Weidenhammer (stehend rechts) Foto: Matthias Schuhbäck
Kronach — Unter der Leitung von Kreisbrandmeister Daniel Schaller konnte erstmals ein Lehrgang für Gerätewarte nach den Vorgaben der Kommunalen Unfallversicherung Bayern abgehalten werden. Kreisbrandrat Joachim Ranzenberger übergab die Zeugnisse an die Kursteilnehmer.
Lange hat es gedauert und viele Absprachen mit der Kommunalen Unfallversicherung Bayern waren erforderlich, bis die Rahmenvorgaben für den Gerätewartlehrgang feststanden. Kreisbrandmeister Daniel Schaller hat gemeinsam mit Christan Kahl und Alex Böhm ein Konzept für die Ausbildung erarbeitet, das vielen Feuerwehrleuten aus dem Landkreis als Alternative zum Lehrgang an der Feuerwehrschule dient.

Prüfen und Warten

In dem Kurs wird den Teilnehmern das richtige und vor allem den Vorschriften konformes Prüfen und Warten der Gerätschaften nahe gebracht. So erfahren die angehenden Gerätewarte, wie sie die Saug- oder Druckschläuche und formstabile Schläuche richtig behandeln. Aber auch die richtige Prüfungs- und Wartungskunde für die einzelnen Steckleiterteile, den Feuerwehrsicherheitsgurt oder die wasserführenden Armaturen standen auf dem Programm.

Sehr gute Ergebnisse

Im zweiten Teil erfuhren die Kursteilnehmer unter anderem viel über das Prüfen der Tragkraftspritzen sowie die Schutzleiterprüfung von Notstromerzeugern oder das winterfest Machen der Gerätschaften und der persönlichen Schutzkleidung.
Eine theoretische und praktische Prüfung unter den wachsamen Augen der Ausbilder rundete den Lehrgang ab. Die Prüfungsergebnisse, so Schaller, waren alle sehr gut und die Gerätewarte sind für ihre überaus verantwortungsvolle Aufgabe bestens gewappnet.
Ranzenberger freute sich, dass es gelungen ist, mit diesem Lehrgang den Gemeinden finanzielle Mittel zu sparen und den Kameraden einen mehrtägigen Aufenthalt an den Feuerwehrschulen zu ersparen. Den Gerätewarten wünschte er stets ein gutes und einwandfreies Arbeiten, denn nur bestens gewartete Einsatzgeräte seien jederzeit einsatzbereit und könnten den Bürgern in Not helfen.
Dietmar Gläsel, Mario Siegel (Feuerwehr Knellendorf), Klaus Karl, Harald Weber (Hof an der Steinach), Markus Zwosta, Sebastian Böhnlein (Eibenberg), Dominik Löffler (Effelter), Thomas Fehn, Mario Müller (Rothenkirchen), Christian Eber (Marktrodach), Dominic Kramp, Andreas Wagner (Dörfles), Alexander Greser, Johannes Hofmann (Glosberg), Björn Helmreich (Teuschnitz), Max Probst (Theisenort), Johannes Geigerhilk (Friesen), Werner Markus, Matthias Kühlein (Pressig), Jens Mahr (Gundelsdorf), Johannes Höfner, Daniel Frisch und Maximilian Treusch (Feuerwehr Johannisthal). msc




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