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Michelau

Für die HG Hut/Ahorn wird's eng

Handball-Landesliga Frauen  Streicher, Schwager & Co. verloren auch das wichtige Spiel in Ansbach klar. Großlangheim war chancenlos gegen überzeugende Weidhausenerinnen.
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Stefanie Hergenröder gehörte zu den Aktivposten der Weidhausenerinnen gegen Großlangheim.  Foto: Klaus Gagel
Stefanie Hergenröder gehörte zu den Aktivposten der Weidhausenerinnen gegen Großlangheim. Foto: Klaus Gagel
Weidhausen/Coburg — Mit einem standesgemäßen 36:19 (17:10)-Heimerfolg haben die Landeliga-Handballerinnen des TV Weidhausen am Sonntag den Aufsteiger TV Großlangheim in die Schranken gewiesen.
Das Ergebnis entspricht der Spielstärke beider Teams, wobei die Gastgeberinnen mit etwas mehr Konzentration leicht auch über 40 Treffer hätten erzielen können.
Zu groß war die taktische und spielerische Überlegenheit gegen einen Gegner, der etliche Spielerinnen in seinen Reihen hatte, die noch vor kurzem in der A-Jugend zum Einsatz kamen. Zudem fehlte es den Gästen an einer spielbestimmenden Persönlichkeit oder einer überzeugenden Torjägerin.
Ganz anders beim TV Weidhausen, wo Sarah Pack auf der Außenposition ihre ganze Routine ausspielte und gleich reihenweise eine Bogenlampe nach der anderen über die Gästetorhüterin ins Netzt hob.
Zu den weiteren Aktivposten des TV Weidhausen gehörte Carolin Fichtel am Kreis und eine extrem einsatzfreudige Marion Held. Yvonne Lang ließ mehrfach ihre Torgefährlichkeit aus dem Rückraum aufblitzen.
Lediglich die schlechte Siebenmeterbilanz sowie einige Lattentreffer aus freier Wurfposition trübten den positiven Gesamteindruck, den die Gastgeber gegen eine allzu harmlose Gästemannschaft hinterließen.
Schnell ging der TVW mit 5:1 in Führung, ehe die Gäste zur Aufholjagd bliesen. Doch das war nur ein Strohfeuer (5:3). Wenig später hatte Weidhausen den alten Vorsprung wieder hergestellt (9:4). Der Vorsprung wuchs bis zur Pause (17:10) wenig, da die Gastgeberinnen es versäumten, ihre Chancen konsequent zu nutzen.
Dennoch hatte man in keiner Phase des Spiels den Eindruck, Weidhausen könnte dieses Begegnung verlieren. Beim 24:12 war die Partie entschieden. Die Großlangheimerinnen versuchte es nun mit der Brechstange. Zudem handelten sich die Gäste durch ihre ungestümen Aktionen mehrere Zeitstrafen ein, sodass die Gasteberinnen nie an ihre Grenzen gehen mussten. kag

HG Hut/Ahorn von der Rolle

Diese im Abstiegskampf mehr als richtungsweisende Partie hatten sich die HG-Damen wohl ganz anders vorgestellt, zumal man im Hinspiel gegen die Mittelfranken den bisher einzigen Saisonerfolg erzielt hatte. Doch hatten die Gastgeberinnen offensichtlich die richtigen Lehren aus ihrer Niederlage gezogen.
Die vom Anpfiff weg enge Deckung gegen Nora Streicher allein aber kann die schwache Vorstellung des Tabellenvorletzten nicht erklären. Auch dass die Mannschaft nicht in Bestbesetzung antreten konnte, ist sicherlich kein hinreichender Grund für die vielen individuellen Fehler und die insgesamt zu zögerliche Spielweise.
Nahezu alle während der Woche gefassten Vorsätze waren über Bord geworfen. Die Ansbacherinnen hatten so recht leichtes Spiel und führten entsprechend schnell mit 4:0. Ihre klare Überlegenheit drückte sich auch in der weiteren Torfolge (7:3, 13:5) bis zur deutlichen 14:7-Pausenführung aus.
Und Hut/Ahorn wurde in der zweiten Halbzeit nicht besser. Zu viele ungenutzte Chancen, mangelnde Übersicht und Nachlässigkeiten kennzeichneten nach wie vor die Aktionen der Gäste. Selbst einige Großtaten von Torhüterin Ina Jugenheimer halfen da nicht mehr.
Der Gegner baute seinen Vorsprung kontinuierlich weiter aus (20:9, 27:13) und sicherte sich unerwartet hoch zwei wichtige Punkte im Abstiegskampf. wau

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