Kulmbach

Für Solidarität und Gerechtigkeit

Seit 60 Jahren hält Michael Bajon der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung KAB die Treue. Während dieser Zeit hatte er verschiedene Funktionen inne. Noch heut...
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Schon seit 60 Jahren hält Michael Bajon der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung die Treue. Unser Bild zeigt (von links) Diözesansekretärin Maria Gerstner, den Geehrten Michael Bajon, die weibliche Vorsitzende des KAB-Ortsverbands Kulmbach, Marietta Schmidt, und den Kreisverbandspräses, Diakon Herbert Mayer. Foto: privat
Schon seit 60 Jahren hält Michael Bajon der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung die Treue. Unser Bild zeigt (von links) Diözesansekretärin Maria Gerstner, den Geehrten Michael Bajon, die weibliche Vorsitzende des KAB-Ortsverbands Kulmbach, Marietta Schmidt, und den Kreisverbandspräses, Diakon Herbert Mayer. Foto: privat
Seit 60 Jahren hält Michael Bajon der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung KAB die Treue. Während dieser Zeit hatte er verschiedene Funktionen inne. Noch heute ist er - im paritätisch besetzten Vorstand - sowohl Vorsitzender im Ortsverband Kulmbach wie auch im Kreisverband Kulmbach-Lichtenfels-Coburg. Mag Solidarität zurzeit auch unmodern sein, für Bajon bedeutet Solidarität tätige Nächstenliebe.
Bajon wurde bei den Salesianern Don Bosco in München zum technischen Zeichner für Maschinenbau ausgebildet. Gleich zu Beginn seiner Lehre 1957 trat er in die CAJ, die Jugend-Organisation der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung ein. Wie die KAB baut sie auf die Grundsätze der katholischen Sozialverkündigung, welche die Treue Gottes zu den Menschen zum Ausdruck bringt.


Im Betriebsrat

Christlich motiviert arbeitete Bajon in der Jugendvertretung des Betriebsrats von Siemens, München-Balanstraße, an der Umsetzung betrieblicher Mitbestimmung. Als Diözesan-Jugendleiter der CAJ in der Diözese München-Freising vertrat er die CAJ beim "Kolpingfest" 1962 in München. Dort beeindruckte ihn ganz besonders der Festredner Joseph Kardinal Cardijn, der maßgeblich das Zweite Vatikanische Konzil beeinflusst hatte.


Beeindruckende Begegnung

Das Bild Cardijns auf der Ehrenurkunde, die Bajon von der KAB-Diözesansekretärin Maria Gerstner überreicht bekam, erinnerte ihn nicht nur an die persönliche Begegnung mit dem großen Arbeiter-Bischof sondern auch an die danach folgende konziliare Aufbruchsstimmung.
Michael Bajon hielt sowohl auf seinem beruflichen Bildungsweg als auch nach dem Abschluss seines TU-Studiums zum Bau-Ingenieur immer an "seiner" KAB fest. Damals wie heute verteidigt er die katholische Soziallehre, die den Menschen vor das Kapital stellt. Damals wie heute setzt er sich ein für Solidarität und Gerechtigkeit. Marietta Schmidt
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