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LKR Haßberge

Für Nachkriegsbauten gibt es Zuschüsse

Der Griff zur Dämmung zahlt sich aus: Gerade ältere Häuser können ein "Energiespar-Update" vertragen, meint die Industriegewerkschaft (IG) Bau in einer Pres...
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Der Griff zur Dämmung zahlt sich aus: Gerade ältere Häuser können ein "Energiespar-Update" vertragen, meint die Industriegewerkschaft (IG) Bau in einer Pressemitteilung. Haus- und Wohnungseigentümer hätten die Chance auf Fördergelder durch die KfW-Bank. Das Institut förderte 615 Mal Wohnhaussanierungen im Landkreis Haßberge.
Das entspricht einer Geldsumme von sechs Millionen Euro der KfW für Energiesparsanierungen. Das KfW-Fördergeld floss in die CO2 -Gebäudesanierung von Ein-, Zwei- und
Mehrfamilienhäusern, laut der IG Bau Mainfranken.
Die Bau- und Umweltgewerkschaft unterstreicht in ihrer Mitteilung, es zähle jede energetische Sanierung, jedes neue Fenster, jede neue Heizungsanlage, jede Dämmung für Dächer und Fassaden. "Aber da gibt es im Kreis Haßberge noch viel Luft nach oben", erklärte der IG-Bau-Bezirkschef Michael Groha; er hat insbesondere die Nachkriegsbauten im Blick: "Gerade bei Wohnhäusern aus den 50er, 60er und 70er Jahren gibt es einen enormen Nachholbedarf. Ordentliche Dämmung war für Bauherren damals kein Thema. Jetzt gehe es darum, bei diesen älteren Häusern durch effektive Sanierungen Heizkosten zu sparen.
An Haus- und Wohnungsbesitzer im Kreis Haßberge appelliert die IG Bau, auf die Förderung durch das KfW-Programm "Energieeffizient sanieren" zurückzugreifen. Dieses biete günstige Kredite und sogar direkte Zuschüsse von bis zu 30 Prozent der Baukosten. So werden nach Angaben der IG Bau bei einem neuen Heizungspaket 15 Prozent der Kosten, die gefördert werden können, von der KfW finanziert - maximal 7500 Euro pro Wohneinheit.
"Aber wichtig ist, dass Hausbesitzer nicht einfach sanieren, dabei die Zuschüsse kassieren und anschließend die Miete hochsetzen. Die KfW-Förderung muss sich dann auch in den Mietpreisen niederschlagen", sagt Michael Groha. "Wir lehnen ab, dass Sanierungen Mieter oder Eigentümer überfordern oder gar zu Verdrängung führen." Grundsätzlich sei es ratsam, einen Energieberater
für das Sanieren zu suchen. Dieser kenne sinnvolle Maßnahmen und die Förderkriterien. red

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