Forchheim

Für Fußgänger gefährlich

Zum Artikel "Rechnen mit der Grünen Welle" vom 29. Dezember : Es freut mich zu lesen, dass es Bestrebungen gibt, die Ampelschaltungen in der Stadt Forchheim zu optimieren. Dass man...
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Zum Artikel "Rechnen mit der Grünen Welle" vom 29. Dezember :

Es freut mich zu lesen, dass es Bestrebungen gibt, die Ampelschaltungen in der Stadt Forchheim zu optimieren. Dass man es dabei ob der Komplexität der Sachlage nicht allen wird recht machen können, bleibt zu befürchten. Dies gilt insbesondere für die benachteiligten Verkehrsteilnehmer, die nicht dem motorisierten Individualverkehr zugehörig sind: Fußgänger, Radfahrer und ÖPNV.
So ist es beispielsweise für Fußgänger vom Bahnhof kommend nicht möglich, die Ampel abschnitte über die Eisenbahnbrücke Richtung Norden und umgekehrt in einem Stück zu queren. Gleiches gilt in Richtung Schönbornstraße nach Westen, wo eine Grüne Welle ebenso fehlt. Dies ist nicht nur zeitraubend und bei Regen unangenehm, sondern auch gefährlich, weil es dazu verleitet, den letzten Abschnitt doch noch - bei Rotlicht - zu queren.
Des Weiteren fehlt für die vom Bahnhof ausfahrenden Linienbusse eine Bedarfsschaltung, die allen Bussen Vorrang gewährt.
Im Übrigen ist der von Herrn Brütting erwähnte Trend, die Ampeln nachts durchlaufen zu lassen, nicht nachvollziehbar. Unnötig erzwungene Stopps verlängern nicht nur die Fahrtzeiten, sondern erzeugen auch zusätzlichen Lärm und Abgase, die durch Bremsen und Anfahren entstehen.
Steffen Müller-Eichtmayer
Forchheim

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