Eltmann

Frisches Wasser statt Energydrinks für die Eltmanner Realschüler

Zur gesunden Ernährung und Leistungsfähigkeit gehören laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung rund zwei Liter Wasser pro Tag. Dabei sollte insbesonder...
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Zur gesunden Ernährung und Leistungsfähigkeit gehören laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung rund zwei Liter Wasser pro Tag. Dabei sollte insbesondere Kindern jederzeit frisches und gesundes Trinkwasser zur Verfügung stehen, dann das sorgt für einen klaren Kopf und fördert die Konzentration. Dieses Ziel verfolgten auch die Lehrer und Schüler der Wallburg-Realschule Eltmann, und zwar mit Erfolg, denn in der Aula steht - genau richtig zur heißen Jahreszeit - jetzt ein Wasserspender.
Bekanntlich trinken Schüler oft aufputschende Getränke, Energydrinks oder stark zuckerhaltige Getränke wie Limonade, die aber nicht nur Flüssigkeit liefern, sondern auch Kalorien. Geeignete Getränke sind dagegen ungesüßte Früchte- oder Kräutertees, Schorle und natürlich Mineral- und Leitungswasser. Dazu kommt, dass viele Kinder morgens überhaupt ohne Getränkeeinnahme zur Schule gehen. Das ist nicht nur ungesund, sondern bei Flüssigkeitsmangel leidet auch die Konzentration der Schüler.


Keine Plastikbecher

Lehrer Barnickel kam mit den Schülern deshalb auf die Idee, dem Problem mit einem Wasserspender in der Schule abzuhelfen. Das stellte sich aber als gar nicht so leicht dar, denn der Wasserspender erforderte Investitionen von rund 5500 Euro. Dazu kam, dass man als "Fairtrade-Schule" auch keine Plastikbecher verwenden wollte, sondern anregte, dass jeder Schüler seine Trinkflasche, seinen Becher oder ein Glas mitbringt und sein Behältnis am Wasserspender füllen kann.
Blieb die Suche nach Sponsoren: Einen Beitrag in Höhe von 1500 Euro leistete "Franken helfen Franken", der Spendenverein der Mediengruppe Oberfranken - Fränkischer Tag. Vertreterin Sarah Ort überreichte die Spende. Für die AOK Schweinfurt übergab Franziska Markert 300 Euro und eine weitere Spende von 1200 Euro kam vom Christine Krug vom Elternbeirat der Wallburg-Realschule. Auch die Schülermitverwaltung steuerte 500 Euro bei. Damit hat man für einige Jahre das Geld für die Leasing-Gebühren und die Verantwortlichen sind zuversichtlich, dass auch die Restfinanzierung noch bewerkstelligt werden kann.


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