Friesen
Bezirksliga Ost 

Friesener bleiben unbeeindruckt

Der SV ließ sich auch von umstrittenen Elfmetern nicht stoppen und besiegte den ATS Kulmbach mit 5:1.
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SV Friesen - ATS Kulmbach: ATS-Torwart Patrick Pohl geht nach einer Friesener Ecke energisch zum Ball und räumt dabei Dominik Woitschitzke und Fabian Müller aus dem Weg.  Foto: Heinrich Weiß
SV Friesen - ATS Kulmbach: ATS-Torwart Patrick Pohl geht nach einer Friesener Ecke energisch zum Ball und räumt dabei Dominik Woitschitzke und Fabian Müller aus dem Weg. Foto: Heinrich Weiß
Die Erfolgsserie des SV Friesen hat am Samstag auch im Nachbarderby gegen den ATS Kulmbach gehalten. Aufgrund der Tabellensituation und den Ambitionen beider Mannschaften durften die Zuschauer trotz der fehlenden Stammkräfte auf beiden Seiten auf ein interessantes Spiel im Frankenwaldstadion hoffen. So kam es dann auch.


Brandt erzielt die Führung

Nach kurzem Abtasten boten sich beiden Mannschaften bereits in der Anfangsphase gute Einschussmöglichkeiten. In der 6. Minute rettete der über das gesamte Spiel überzeugende Youngster Maximilian Sesselman vor dem in den Strafraum eingedrungen Jahn Löhrlein. Und auf der anderen Seite hatten David Daumann und Dominik Woitschitzke bereits in der 11. Minute Möglichkeiten zur Führung. Nachdem Nils Firnschild nach einer schönen Flanke von André Münch noch knapp das Tor verfehlt hatte, nutzte der Friesener Angriffsführer Christian Brandt die sich ihm unmittelbar danach bietende Möglichkeit eiskalt und erzielte nach klugem Zuspiel von Firnschild die Führung für den SV.
Obwohl sich bereits in der 20. Minute die Möglichkeit zum Ausbau der Führung bot, ließen die Schützlinge von Peter Reichel etwas nach, und die Gäste aus Kulmbach kamen mehr und mehr durch die agilen Nacak und Löhrlein gefährlich vor das heimische Gehäuse. Genau in diese Phase fielen dann zwei durchaus umstrittene Entscheidungen des Unparteiischen. Gleich zweimal zeigte er auf den Elfmeterpunkt im Friesener Strafraum. Den ersten Strafstoß konnte Torwart-Urgestein Siggi Kirschbauer noch abwehren (33.). Beim zweiten blieb jedoch Levin Pauli Sieger und glich zum 1:1 aus (43.). Die Friesener zeigten sich davon alles andere als beeindruckt und erzielten durch den laufstarken André Münch noch vor der Pause die verdiente 2:1-Pausenführung.
Nach der Halbzeit agierte der SV Friesen konsequenter und konnte bereits in der 51. Minute durch Daumann, der nach einem sehenswerten Hackentrick von Brandt allein auf Torwart Pohl zulief, das 3:1 erzielen. Bereits ab diesem Zeitpunkt schien der Friesener Sieg nicht mehr in Gefahr geraten zu können. Obwohl die Kulmbacher noch ab und an vor das Tor der Einheimischen kamen, war keine Chance richtig zwingend. Der SVF hingegen nutzte seine Gelegenheiten konsequent und fuhr durch die weiteren Treffer von Brandt (69.) und Daumann (75.) einen auch in dieser Höhe hochverdienten Heimsieg ein. ag
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