Rügheim

Friedwald ist beliebt

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Kreis Haßberge — Die Informationsfahrt des Dekanatsfrauenteams Rügheim mit Kontaktfrauen und Gästen führte zu Schwanberg und Lourdes-Kapelle in Escherndorf. Charlotte Seitz und Christa Zettelmeier hatten die Planung übernommen. Auf dem Schwanberg stand eine Führung in den Friedwald auf dem Programm. Schwester Hildegard - eine der maßgeblich für diese Art der Bestattung zuständigen Frauen - verstand es hervorragend, die Gruppe mit dem Gedanken der alternativen Bestattung bekannt zu machen. Der Friedwald auf dem Schwanberg wurde vor acht Jahren angelegt, die Trägerschaft hat im Auftrag der Landeskirche der evangelische Pfründestiftungsverband in Bayern übernommen. Die Schwestern der Communität Casteller Ring (CCR) sind Ansprechpartnerinnen für Menschen, die hier eine Urnenbeisetzung wünschen. Sie informieren bei Waldführungen, begleiten bei der Baumauswahl und Beisetzung. Darüber hinaus ist seelsorgerische Begleitung möglich. Schwester Hildegard informierte detailliert über die Idee, erläuterte die Beisetzungsmodalitäten und Fragen. Bei einem "Musterbaum" und einer symbolischen Grabstätte bekam man Einblicke. Die alternativen Beisetzung erfährt inzwischen eine jährlich steigende Tendenz.
Faszinierend war noch das Mittagsgebet der Schwanberg-Schwestern in der Kirche St. Michael und auch die Entstehung der "Stadt auf dem Berge". Die "Lourdes- und Hochzeitskapelle" in Escherndorf entstand aus einer unansehnlichen Ruine 1999. Sie wurde als beeindruckend empfunden. jf
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