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Schweinfurt

Friedenspreis geht nach Schweinfurt

Schweinfurt/ Würzburg — Das Bürgerbündnis "Schweinfurt ist bunt" erhält in diesem Jahr den mit 1500 Euro dotierten Würzburger Friedenspreis. Man würdige mit der Auszeichnung die Ar...
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Schweinfurt/ Würzburg — Das Bürgerbündnis "Schweinfurt ist bunt" erhält in diesem Jahr den mit 1500 Euro dotierten Würzburger Friedenspreis. Man würdige mit der Auszeichnung die Arbeit des Bündnisses gegen Rassismus sowie gegen rechtsradikale Netzwerke, teilte das Friedenspreis-Komitee mit. Kernaufgabe des im Jahr 2010 wegen eines Neonazi-Aufmarsches in der Stadt Schweinfurt gegründeten Bündnisses sei "die Vernetzung zivilgesellschaftlicher Kräfte" und "Gegenwehr, sobald Rechtsextreme in der Region aufmarschieren". Dem Bündnis gehören mittlerweile mehr als 60 Parteien, Vereine, Organisationen und kirchliche Gruppen an.
Bündnis-Sprecher und DGB-Regionsgeschäftsführer in Unterfranken, Frank Firsching, sagte, man sei im Steuerungskreis "überrascht und begeistert" über die Nachricht. "Die meisten unserer Mitglieder haben nicht damit gerechnet, dass sie für ihr ehrenamtliches Engagement gegen Rechts mal einen Preis erhalten werden", sagte Firsching. Der Würzburger Friedenspreis wird seit 1995 jährlich an eine Person oder Gruppierung aus Unterfranken verliehen, die sich für den Frieden und die gewaltfreie Lösung von Konflikten eingesetzt hat. Der Preis wird am 12. Juli in Würzburg verliehen. epd

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