Bad Staffelstein

Frevel im Wasserschutzgebiet

von unserem Redaktionsmitglied  Matthias Einwag Schwabthal — Rücksichtslos entsorgte ein gewissenloser Mensch seinen Bauschutt sowie eine größere Menge altes Stroh. Glassplitter, F...
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Mitten in einem landschaftlich reizvollen Gebiet unweit des Hohlen Steins oberhalb von Schwabthal entsorgte ein rücksichtsloser Zeitgenosse eine Ladung Bauschutt und altes Stroh. Foto: Matthias Einwag
Mitten in einem landschaftlich reizvollen Gebiet unweit des Hohlen Steins oberhalb von Schwabthal entsorgte ein rücksichtsloser Zeitgenosse eine Ladung Bauschutt und altes Stroh. Foto: Matthias Einwag
von unserem Redaktionsmitglied 
Matthias Einwag

Schwabthal — Rücksichtslos entsorgte ein gewissenloser Mensch seinen Bauschutt sowie eine größere Menge altes Stroh. Glassplitter, Fliesen, Eternitplatten sowie Klumpen verbrannten Materials wurden direkt am Wegrand abgekippt. Mitten im Wasserschutzgebiet und mitten in einem landschaftlich reizvollen Areal.
Der Abfall wurde in den vergangenen Tagen an einer Feldwegeinfahrt unweit des Hohlen Steins, am Wanderweg zum Bittmannstein, von einem Schwabthaler Bürger entdeckt. Der Schwabthaler zeigte den Umweltfrevel bei der Polizei an, die nun die Ermittlungen aufgenommen hat. Auf jeden Fall handelt es sich in so einem Fall um eine Ordnungswidrigkeit, erklärte ein Sprecher der Polizei auf Anfrage des FT. Der Strafrahmen sei jedoch abhängig von der Menge und den Inhaltsstoffen.
Ein Kavaliersdelikt ist die Schuttablagerung auf keinen Fall. Der dreist abgekippte Müll befindet sich am Waldrand auf karstigem Gelände. Leicht könnten durch Niederschläge Giftstoffe in den Boden gelangen - und somit in die Trinkwasserversorgung der Stadt Lichtenfels, die dort Brunnen betreibt. Die Stadt Bad Staffelstein lässt Müll deshalb umgehend entfernen.

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