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Bamberg

Freundeskreis Museen um den Bamberger Dom gründet sich

Bamberg — Mit einer feierlichen Gründungsversammlung soll am Mittwoch, 14. Oktober, um 19 Uhr der Freundeskreis der Museen um den Bamberger Dom ins Leben gerufen werden. Die Verans...
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Bamberg — Mit einer feierlichen Gründungsversammlung soll am Mittwoch, 14. Oktober, um 19 Uhr der Freundeskreis der Museen um den Bamberger Dom ins Leben gerufen werden. Die Veranstaltung findet im Kaisersaal der Neuen Residenz statt. Wer moderne Museumsarbeit am Domberg unterstützen möchte, ist laut Initiative eingeladen.
"Zu einem aktiven Museum gehört ein Freundeskreis. Das ist vielerorts so, und Bamberg hat hier noch Nachholbedarf", bekräftigt Dombergkoordinatorin Birgit Kastner in einer Pressemitteilung das Vorhaben, die Museen um den Bamberger Dom mit einem Förderverein zu unterstützen.
Der Förderverein "Freundeskreis der Museen um den Bamberger Dom" ist eine Initiative der städtisch, kirchlich und staatlich geförderten Kooperation "Domberg - Museen um den Bamberger Dom". Er soll den Museen und Sammlungen rund um den Dom ideell und materiell, kompetent und unbürokratisch zur Seite stehen und sie in allen Bereichen ihrer Arbeit fördern. Zum Ehrenvorstand des Vereins sollen Erzbischof Ludwig Schick, Staatsministerin Melanie Huml (CSU) und Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD) berufen werden.
"Museen müssen Orte sein, die mit Blick auf die Vergangenheit Zukunftsperspektiven eröffnen können. Sie sollen lebendige Orte des Lernens, der kulturellen Auseinandersetzung und natürlich der fachlichen Arbeit sein: Diese wichtige Arbeit wollen wir mit dem Freundeskreis unterstützen", bestätigt Bürgermeister Christian Lange (CSU), Referent für Bildung, Kultur und Sport.
Die Kooperation der Museen um den Bamberger Dom - mit dem Diözesanmuseum, dem Historischen Museum, der Staatsgalerie, den Prunkräumen der Neuen Residenz und der Staatsbibliothek - wurde 2013 mit staatlicher Förderung möglich. Parallel engagiert sich die Stadt Bamberg seither mit einem jährlichen Zuschuss. Da das staatliche Förderpaket 2017 endet, ist zur Verstetigung der Dombergkoordination ein Maßnahmenpaket in Planung. "Die Gründung des Freundeskreises ist eines davon", so Bürgermeister Lange, der sich persönlich für den Förderverein einsetzt und möglichst große Resonanz bei der Bürgerschaft wünscht.
Angedacht ist ein Jahresbeitrag von 60 Euro oder aber eine Premiummitgliedschaft, die für 95 Euro auch den freien Zugang zu Sammlungen ermöglichen soll. Institutionen, wie Vereine, Verbände oder Unternehmen können ebenso Fördermitglied werden.
Der Förderverein wird ein gemeinnütziger Verein und ist damit berechtigt, Spendenquit-tungen auszustellen. Zukünftige Vereinsmitglieder profitieren zudem von Einladungen zu Exklusivveranstaltungen und wissenschaftlichen Vorträgen. Es ist vorgesehen, an dem Abend den Verein zu gründen, eine Satzung zu beschließen und die Vereinsgremien zu wählen. red


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