Vierzehnheiligen

"Freude soll die Priester auszeichnen"

Vierzehnheiligen — Erzbischof Ludwig Schick hat die Priester aufgerufen, sich als gute Hirten besonders den müden und erschöpften Menschen zuzuwenden, ihnen Mut zu machen und sie z...
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Die Priesterjubilare mit Erzbischof Ludwig Schick vor der Basilika Vierzehnheiligen. Foto: Pressestelle Erzbistum Bamberg/Andreas Kuschbert
Die Priesterjubilare mit Erzbischof Ludwig Schick vor der Basilika Vierzehnheiligen. Foto: Pressestelle Erzbistum Bamberg/Andreas Kuschbert
Vierzehnheiligen — Erzbischof Ludwig Schick hat die Priester aufgerufen, sich als gute Hirten besonders den müden und erschöpften Menschen zuzuwenden, ihnen Mut zu machen und sie zu stärken. Dies sei der Priesterdienst, für den sich die Jubilare 25, 30, 40, 50 und 60 Jahre engagiert hätten.
Bei einem Gottesdienst mit Priesterjubilaren in Vierzehnheiligen betonte Schick, dass die Priester sich gerade bei Weihegedenktagen die Frage stellen sollten: "Von was lebst du und für was lebst du?" Als Schlüsseltext zur Beantwortung dieser Frage zitierte Schick die biblischen Verse: "Freut euch im Herrn, betet ohne Unterlass, dankt Gott für alles, löscht den Geist nicht aus, verachtet nicht prophetische Rede, prüft alles, behaltet das Gute, meidet das Böse in jeder Gestalt!". Bei der Beantwortung der Frage nach dem "Wofür?" verwies Schick auf den guten Hirten Jesus Christus, den die Priester und Diakone in der Sorge um die Menschen nachahmen sollten.

Nicht das Gute übersehen

Der Erzbischof betonte dabei, dass Freude und Gelassenheit Priester auszeichnen solle. Es helfe nicht, sich in der Traurigkeit dieser Welt zu verlieren und das Gute zu übersehen. Hektik verhindere, die Menschen in ihren Hoffnungen und Ängsten, Freuden und Leiden wahrzunehmen. Wichtig sei auch das Zuhören. "Seid achtsam dem gegenüber, was andere sagen!" Alles Gesagte solle aber mit dem Geist der Unterscheidung betrachtet werden, um das Gute zu bewahren. Das Böse könne am besten mit dem Guten überwunden werden.
In der Basilika Vierzehnheiligen feierte der Erzbischof mit 31 Jubilaren ein Pontifikalamt und dankte für ihren Jahrzehnte währenden Dienst: "Ich danke Ihnen von Herzen für Ihren langen priesterlichen Weg".

Dankbarkeit

Insgesamt können die Jubilare auf 1230 Jahre, die Ständigen Diakone auf 200 Jahre Wirken in Seelsorge und Caritas zurückblicken. "Lasst uns dankbar sein für unsere Berufung, in der wir leben, lasst uns dankbar sein, dass wir für das gute Leben und versöhnte Sterben der Menschen wirken dürfen!", bekräftigte der Oberhirte.

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