Seßlach

Frerichs/Schuler holen in Rheinsberg das "Triple"

Seßlach — Ein überaus erfolgreiches Frühjahr hat das Rollstuhl-Tanzpaar Corinna Frerichs und Thomas Schuler erlebt. Nach Erfolgen bei Turnieren in Rheinsberg und dem niederländisch...
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Das Rollstuhl-Tanzpaar Corinna Frerichs/Thomas Schuler gewann den Deutschlandpokal. Foto: privat
Das Rollstuhl-Tanzpaar Corinna Frerichs/Thomas Schuler gewann den Deutschlandpokal. Foto: privat
Seßlach — Ein überaus erfolgreiches Frühjahr hat das Rollstuhl-Tanzpaar Corinna Frerichs und Thomas Schuler erlebt. Nach Erfolgen bei Turnieren in Rheinsberg und dem niederländischen Cuijk wollen sie nun aber erst richtig "angreifen".
Das wichtigste Rollstuhltanzturnier in Deutschland, der Deutschlandpokal, stand in Rheinsberg bei Berlin auf dem Programm. Dabei handelte es sich um ein internationales Turnier mit über 30 Tanzpaaren aus elf verschiedenen Nationen. In der höchsten Klasse waren neben den Weltranglistenersten aus Russland auch amtierende Welt- und Europameister aus der Ukraine sowie aus Deutschland angereist.

Training statt Turniere

Das Turnier feierte in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen - und auch für die aus Sesslach angereisten Tänzer, Corinna Frerichs und Thomas Schuler, gab es ein kleines Jubiläum: Zum dritten Mal in Folge verteidigten sie ihren Deutschlandpokal in der Klasse "Fortgeschrittene Latein" (LWD 2).
Thomas Schuler und Corinna Schuler zeigten sich "sehr stolz" auf ihre bisher erfolgreiche Saison. Zum Auftakt des Frühjahrs nahmen sie am "Holland Dans Spektakel" in Cuijk teil, wo sie sich in der Vorrunde und im Halbfinale souverän behaupteten und im Finale nur zwei Paaren aus Südafrika und Slowenien geschlagen geben mussten. Das Seßlacher Paar landete somit auf dem dritten Platz und durfte mit einer verdienten Bronze-Medaille nach Hause fahren.
Das Paar trainiert derzeit viel, will aber nach Angaben von Schuler "dieses Jahr wettkampftechnisch kürzertreten". Das hat seinen sportlichen Grund: Das Paar möchte gerne neue und dynamischere Folgen erarbeiten und daher bis zum Jahreswechsel alle Ressourcen in Trainerstunden investieren. ts
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