Eltmann

Frauenunion blickt auf erfolgreiche Arbeit

Eltmann — Bei der Jahresversammlung der Frauenunion Eltmann wurde die Vorsitzende Sabine Steinhäuser einmütig in ihrem Amt bestätigt. Sie stellte heraus, dass die Frauenunion in de...
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Sabine Steinhäuser
Sabine Steinhäuser
Eltmann — Bei der Jahresversammlung der Frauenunion Eltmann wurde die Vorsitzende Sabine Steinhäuser einmütig in ihrem Amt bestätigt. Sie stellte heraus, dass die Frauenunion in den letzten beiden Jahren fünf Neuzugänge hatte und mit einigen Themen auch landespolitisch erfolgreich war.
Sabine Steinhäuser sagte, mit einem Durchschnittsalter von 59 Jahren sei Eltmann kreisweit eigentlich "jung". Besonders erfreulich sei, dass die Frauenunion auch junge Mitglieder dazu gewinnen konnte.
Die Neuwahlen brachten folgendes Ergebnis: Vorsitzende ist Sabine Steinhäuser, Stellvertreterin Waltraud Hofmann, Schriftführerin Elvira Sieber, Schatzmeisterin Jutta Fritzmann; Beisitzerinnen sind Birgit Krönert, Sybille Sauer, Gisela Werb, Verena Schönmüller und Hannelore Wittig; Kassenprüferinnen Elisabeth Engel und Barbara Reuther.
Bruno Wittig, der Vorsitzende der CSU-Stadtratsfraktion, ging auf die Stadtpolitik ein. Er erinnerte daran, dass die CSU mit der Limbacher Liste eine gute Fraktionsgemeinschaft pflege, und stellte die erfolgreiche Bildungs- und Schulpolitik heraus. "Wir sind in Sachen Bildung in Eltmann sehr gut aufgestellt, und was in den letzten Jahren in Kindergärten und Kindertagesstätten investiert wurde, ist schon enorm. Es ist alles bis hin zur Ganztagesbetreuung mit der Mensa bestens und Eltmann kann sich hier sehen lassen", betonte Bruno Wittig. Allein im letzten Jahr seien in den Haushalt 650 000 Euro für die Kindergärten eingestellt worden. Dazu kämen 150 000 Euro, die Eltmann für außerhalb der Stadt untergebrachte Kinder auf Grund der Wahlfreiheit der Einrichtung einsetzen müsse.
Der CSU-Fraktionsvorsitzende nahm Stellung zu Aussagen der Eltmanner SPD, die in ihrer Jahresversammlung sehr stark aufgetragen und Dinge nicht richtig dargestellt habe. So sei das Hackschnitzelwerk wahrlich nicht der SPD zu verdanken, sondern dem damaligen Bürgermeister Heinz Krönert, der in Zusammenarbeit mit "Carmen" die Einrichtung mit dem Stadtrat verwirklicht habe. Die Aussagen sähen fast wie "ein um ein Jahr verspäteter Wahlkampf" aus. Man wolle dies zwar nicht aufpauschen, sollte aber "die Kirche im Dorf lassen."
Hinsichtlich der weiteren Planungen sprach er die Sanierung der Trinkwasserversorgung und den Neubau von Blockheizkraftwerken an. Ein Problem stelle sich mit dem "Aushängeschild Schwimmbad", das Eltmann seit 1938 besitzt. Das große Becken werde marode und müsse saniert werden - genauso wie man sich zum Sprungturm Gedanken machen müsse. Sicherlich sei das ein Millionenprojekt, das die Stadt nun in eine Finanzplanung bringen müsse.
Bürgermeister Michael Ziegler ging auf die Asylbewerbersituation ein. Derzeit seien 101 Asylbewerber in mehreren Einrichtungen im Stadtgebiet untergebracht. Es klappe alles bisher ganz gut und es gebe kaum Beschwerden. In den Wintermonaten sei ein weiterer Ansturm, wie man ihn befürchtet hatte, ausgeblieben. Man spüre im Landkreis Haßberge eine besondere Willkommenskultur. gg
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