Ebermannstadt

Frauen-Union verteidigt Betreuungsgeld

Ebermannstadt — Mit 42 von 45 Stimmen ist die Kreisvorsitzende der Frauen Union, Gabriele Oost, in ihrem Amt bestätigt worden. Unter der Wahlleitung der FU-Bezirksvorsitzenden und ...
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Ebermannstadt — Mit 42 von 45 Stimmen ist die Kreisvorsitzende der Frauen Union, Gabriele Oost, in ihrem Amt bestätigt worden. Unter der Wahlleitung der FU-Bezirksvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Silke Launert aus Hof fanden die turnusgemäßen Neuwahlen laut einer Pressemitteilung der Frauen Union im Resengörgsaal, Ebermannstadt statt.
In ihrem Tätigkeitsbericht nannte Oost die Neustrukturierung als einer ihrer Hauptaufgaben in der zurückliegenden Amtsperiode. Nach unruhigen Zeiten, sei es gelungen, wieder ruhige Fahrwasser zu erreichen.

Launert hat umgedacht

In ihrem Bericht aus Berlin sprach MdB Silke Launert über brennende Themen wie die Flüchtlingskatastrophe, die Zwangsprostitution, Kinderpornographie und auch das Betreuungsgeld an. Hier räumte Launert ein, dass sie zunächst dem Betreuungsgeld ablehnend gegenüber gestanden sei. Inzwischen vertrete sie aber die Auffassung, dass die Eltern das Recht hätten, selbst darüber zu entscheiden, ob sie ihre ein- bis zweijährigen Kinder selbst erziehen wollen oder in eine Kinderkrippe geben. Der Staat habe beide Möglichkeiten zu respektieren.
Desto mehr zeigte sich die Juristin überrascht, dass das Bundesverfassungsgericht offenbar versucht, das Betreuungsgeld nach seiner Einführung zu kippen. Hier unterstrich MdL Michael Hofmann, dass gegebenenfalls der Freistaat die Möglichkeit hätte, neu zu entscheiden.
"Wir stehen zu den Familien. Wir möchten, dass das Betreuungsgeld bleibt", sagte Hofmann und bekam dafür großen Beifall.
Landrat Hermann Ulm (CSU) verband seine Gratulation an die Gewählten der Frauen Union mit dem Wunsch, dass die Frauen kräftig in der Kreispolitik mitmischen. red













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