Bad Kissingen

Fragwürdiges Streichkonzert bei der Stadt

Betrifft: "Trübe Aussicht trotz Finanzhilfe" vom 11.12.2015, Bad Kissingen: Ein "Streichkonzert" bei der Infrastruktur und Kultur ist sehr bedauerlich. Es gibt in Bad Kissingen Str...
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Betrifft: "Trübe Aussicht trotz Finanzhilfe" vom 11.12.2015, Bad Kissingen:

Ein "Streichkonzert" bei der Infrastruktur und Kultur ist sehr bedauerlich. Es gibt in Bad Kissingen Straßen wie die obere Liebigstraße, die kaum noch als solche zu bezeichnen sind. Kultur muss stets subventioniert werden.
Zählt in Bad Kissingen nur noch, was touristisch wirksam ist? Diese Aussage des OB empfinde ich als totale Ignoranz den Kissingern gegenüber, die hier leben und wirken, ihre Steuern und Abgaben zahlen, ihre Kaufkraft in Bad Kissingen lassen und von denen viele zum Wohle unseres Ortes sich und ihre Arbeitskraft in Ehrenämtern einbringen.
Der Theaterring, wiederbelebt durch Intendantin Gerhild Ahnert, hat jahrzehntelange Stammtheaterbesucher, zusätzlich ist er offen für den freien Verkauf.
Ich habe die bisherigen Vorstellungen alle als sehr gut besucht erlebt. In allen Städten mit Theatern im Umkreis werden Theater-Abos angeboten, die ja auch für Schüler und junge Leute einen Anreiz darstellen. Bad Kissingen sollte seinen Kultur- und Bildungsauftrag ebenfalls weiter wahrnehmen.
Angesichts der Millionen für die Rosengarten-Umgestaltung und einem kitschigen bunten Brunnen, der nicht zum altehrwürdigen Regentenbau passt, sind die im genannten Artikel angegebenen Sparmaßnahmen äußerst fragwürdig.

Petra von Schoen
Bad Kissingen
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