Kronach

Fränkischer Bund: Stöcklein Ehrenmitglied

Bei der Mitgliederversammlung des Fränkischen Bunds - Verein für Franken - in Hausen bei Schonungen wurde die Spitze neu gewählt. Die Ergebnisse: Vorsitzend...
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Bei der Mitgliederversammlung des Fränkischen Bunds - Verein für Franken - in Hausen bei Schonungen wurde die Spitze neu gewählt. Die Ergebnisse: Vorsitzender Joachim Kalb aus Weidenberg, Zweiter Vorsitzender Otto Weger aus Dettelbach, Schriftführer Peter Purrucker aus Bayreuth, Schatzmeister K. H. Fick aus Kronach .
Zu Ehrenmitgliedern wurden ernannt und geehrt Adam Stöcklein aus Kronach und Heribert M. Reusch aus Schonungen.
Weitere Ehrungen für 25-jährige und zehnjährige Mitgliedschaft schlossen sich an.
Der Fränkische Bund e. V.  ist Mitglied im Bündnis gegen rechts und weist bereits in seinem Aufnahmeantrag darauf hin, dass er keine Mitglieder radikaler Parteien aufnimmt. Der neue Vorsitzende analysierte die Tagespolitik im "Vielvölkerstaat" Bayern und stellte klare Forderungen an die Landtagsparteien und die Staatsregierung: "Hatten vornehmlich die Herren Beckstein und Hermann noch vor zehn Jahren versucht, unser Kultursymbol, die Frankenfahne, an öffentlichen Gebäuden zu verbieten, so ist der Frankenrechen mittlerweile flächendeckend im öffentlichen Raum etabliert. Ungewöhnlich rasant setzt sich auch der positive Trend Produkte, vor allem Lebensmittel, aus der eigenen Region zu bevorzugen durch. Und unsere Region ist nun mal unsere Kulturregion Franken, ein Landstrich zwischen Rennsteig und Donau, Fichtelgebirge und Odenwald! Und eben nicht Altbayern", das vor allem durch eine extrem hohe Lebensmittelskandaldichte (z. B. Bayern-Ei) auffalle, so Joachim Kalb.
Ein überparteilicher Verein für Franken wie der Fränkische Bund sei gerade in der heutigen Zeit, in der die Parteien oft nicht mehr in der Lage seien, Fehlentscheidungen etwa in der Landespolitik zu erkennen, aufzugreifen und gegenzusteuern, wichtig.
So höre man kaum Protest von den fränkischen CSU-Abgeordneten sowie von der Landtagsopposition, wenn die "Energiewendeverhinderungsministerin" Aigner dieser Tage stolz verkünde, dass das Ansiedlungsprogramm "Invest in Bavaria" 2500 Arbeitsplätze geschaffen hat und ganz Bayern davon profitiere: "Sage und schreibe waren Zweidrittel davon in Oberbayern", so Kalb. red


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