Küps

Flüchtlinge: In Küps herrscht ein gutes Miteinander

"Die ehrenamtlichen Mitarbeiter opfern unentgeltlich sehr, sehr viel Zeit und Kraft, um den Asylsuchenden einen guten Start in eine gute Zukunft zu ermöglic...
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"Die ehrenamtlichen Mitarbeiter opfern unentgeltlich sehr, sehr viel Zeit und Kraft, um den Asylsuchenden einen guten Start in eine gute Zukunft zu ermöglichen", lobte Bürgermeister Herbert Schneider. "Dem gebührt großer Respekt." In Küps sind die im Hotel Hubertus aufgenommenen Flüchtlinge vielen herzlich willkommen.
Die freundliche Aufnahme stößt auf begeisterte Gegenliebe. Insgesamt zogen 46 Personen ein, davon 40 syrischer Abstammung und fünf aus dem Irak. Mittlerweile wurde der erste Junge aus dem Hotel Hubertus im Krankenhaus zur Welt gebracht. "Im Moment ist das Hotel Hubertus voll belegt", erläuterte Bürgermeister Herbert Schneider.
Der aus Ehrenamtlichen gebildete Helferkreis "Hubertus" mit der Integrationsbeauftragten Ursula Eberle-Berlips an der Spitze und seinen Arbeitsgruppen Deutschunterricht (Leiterin Ursula Eberle-Berlips), Hauswirtschaft und Mobilität (Leiterin Andrea Hänel) sowie Freizeit und Beschäftigung (Leiter Franz-Josef Förster, zuvor Thorsten Michel) funktioniere sehr gut. Einige Fußballer seien bereits beim SSV Ober-/Unterlangenstadt eingebunden. Der dreimal pro Woche stattfindende Deutschunterricht werde sehr gerne angenommen. Auch dezentral im Ort untergebrachte Flüchtlinge nähmen teil. In der Hauswirtschafts- und Mobilitätsgruppe werden die Bewohner in der Bewältigung von Alltagsanforderungen unterstützt. Es werde Hilfestellung und Begleitung bei Behördengängen, Arztbesuchen, Einschulung oder Aufnahme im Kindergarten geleistet.
Die Stimmung unter den Bewohnern des Hotels "Hubertus" sei sehr gut. "Es ist ein schönes Miteinander auch unter den unterschiedlichen Nationalitäten zu beobachten", betonte Bürgermeister Schneider. Die Ehrenamtlichen und Verantwortlichen würden sehr respektvoll und freundlich behandelt. Zu einer direkten Nachbarin des Hotels Hubertus werde seitens der Asylsuchenden ein herzliches Verhältnis gepflegt.


Schäden am Bankett

Anfang März begannen die Lieferfahrten zur Herstellung der Wege zum Bau der Windkraftanlagen bei Hain. "Dabei kam es zu einem deutlich höheren Verkehrsaufkommen als angekündigt", stellte Bürgermeister Herbert Schneider fest. Dies sei neben der guten Witterung darauf zurückzuführen, dass auch das "WEA 5" gleich mit in die Planung einbezogen wurde, habe der Betreiber MVV mitgeteilt. Es war mit täglich 35 Fahrten gerechnet worden, tatsächlich waren es 53 Lkw. Dabei sei es in den ersten Tagen zu erheblichen Schäden am Bankett der Ortsverbindungsstraßen Küps-Tiefenklein und Tiefenklein-Hain gekommen. Die Schäden wurden vom Bauhof dokumentiert und an den MVV weitergegeben. Ab dem 11. April werde mit der Herstellung der Fundamente begonnen, erklärte der Rathauschef. Hierbei sei mit erhöhtem Fahrzeugaufkommen zu rechnen. rg
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