Waischenfeld

Florian Lindner aus Waischenfeld ist der Prüfungsbeste

182 freigesprochene Gesellen und Gesellinnen des Kfz-Handwerks gehören ab sofort zu den "automobilen Profis" Oberfrankens. Der Präsident der Handwerkskammer...
Artikel drucken Artikel einbetten
KFZ-Meister-Karlheinz Arneth (l.) gratuliert seinem Gesellen Florian Lindner. Foto: Werner Reißaus
KFZ-Meister-Karlheinz Arneth (l.) gratuliert seinem Gesellen Florian Lindner. Foto: Werner Reißaus
182 freigesprochene Gesellen und Gesellinnen des Kfz-Handwerks gehören ab sofort zu den "automobilen Profis" Oberfrankens. Der Präsident der Handwerkskammer Oberfranken, Thomas Zimmer, warb bei der Freisprechungsfeier in Kulmbach für das Handwerk und die Wirtschaftsregion Oberfranken. Florian Lindner (19) aus Waischenfeld schaffte die Gesellenprüfung zum Kraftfahrzeugmechatroniker mit einer Punktzahl von 91,05 und einer Gesamtnote von 1,6 und ist damit Prüfungsbester.
Im September 2012 hat der Hauptschüler die Ausbildung in der Kfz-Werkstatt Arneth in Aufseß begonnen: "Mir hatte das Schrauben schon immer Spaß gemacht, weil ich auch an Autos gerne repariere. Ich will jetzt erst einmal noch ein, zwei Jahre als Geselle weiterarbeiten und dann vielleicht den Meister oder Techniker in dem Beruf machen."
Sein Chef und Ausbilder Karlheinz Arneth hielt von Anfang an große Stücke auf seinen Auszubildenden, der über ein Praktikum zu dem Betrieb in Aufseß fand: "Er war ein sehr ruhiger und ehrgeiziger Typ und wir hatten schon beim Praktikum gemerkt, dass man sehr gut mit ihm arbeiten kann. Er hat von Anfang an zuverlässig und gewissenhaft gearbeitet. Die Zusammenarbeit mit ihm hat immer Spaß gemacht." Die Kfz-Werkstatt Arneth gehört mit acht Beschäftigen zu den kleineren Betrieben, doch Karlheinz Arneth baut auf den jungen Handwerker Florian Lindner: "Wir haben den ADAC-Pannendienst und schleppen ständig Autos zu uns rein, die relativ schnell wieder flottgemacht werden müssen. Wir sind besonders stolz darauf, dass ein kleiner Betrieb den Besten gestellt hat."
Zur Frage, was ihm in seiner dreijährigen Ausbildung am besten gefallen hat, stellt der Kfz-Mechatroniker fest: "Das Abwechslungsreiche in dem Beruf, denn man hat nicht immer die gleiche Tätigkeit. So ist man auch bei Unfallinstandsetzungen dabei." Und es zeichnet einen guten Mechatroniker aus, dass er sowohl in der Praxis als auch in der Theorie gleich gut ist und das war bei Florian Lindner auch der Fall. Die Berufsschule besuchte der Waischenfelder in Bayreuth. In seiner Freizeit hilft Lindner noch in der Landwirtschaft seiner Eltern und auch da hat er seine Fähigkeiten bei kleineren Reparaturen am Traktor oder anderen Maschinen unter Beweis gestellt.
Verwandte Artikel
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren