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Oberleichtersbach
Gemeinderat 

Fit für die Zukunft

Der Kindergarten in Oberleichtersbach wird erweitert, am Friedhof wird verstärkt Platz für Urnengräber geschaffen.
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In der letzten Sitzung dieses Jahres stellte Stefan Richter vom Architekturbüro Richter den Oberleichtersbacher Gemeinderäten die Planungen zur Generalsanierung und Erweiterung des Kindergartens in Oberleichtersbach vor. Um zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden, wird die Nutzfläche von derzeit 689 auf 1200 Quadratmeter erweitert und bietet dann Platz für 100 Kindergartenplätze und 24 bis maximal 30 Krippenplätze.


Zwei Bauabschnitte

Die Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 2 695 000 Euro. Die Höhe der Fördermittel von Seiten der katholischen Kirche und der Regierung von Unterfranken steht noch nicht fest.
Das Projekt soll in zwei Abschnitten realisiert werden. Im ersten Bauabschnitt wird der Neubau erstellt und im zweiten Abschnitt werden die Bestandsbauten saniert. Baubeginn für im Sommer 2017 geplant.
Der Planungsentwurf fand die einstimmige Anerkennung der Gemeinderäte. Die Gemeinderäte stimmten einer Satzungsänderung zu, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden. So werden zum Beispiel immer öfter Urnengräber nachgefragt.
Auch die Gebührensatzung wurde angepasst und die Nutzungsgebühren neu festgesetzt. Die Gebühren für Reihengräber bewegen sich nun zwischen 350 Euro und 850 Euro. Neu aufgenommen wurden Urnengräber im Urnenrasen (460 Euro) und Urnengräber im Stelengarten (2100 Euro). In diesen beiden Fällen sind die Kosten für die Grabpflege durch die Gemeinde bereits enthalten.
Der Gemeinderat beschloss die Widmung der Ortsstraße "Walter-Müller-Straße" im Baugebiet "Eller IV" und die Änderung der Widmung der Ortsstraße "Gassenweg" im Baugebiet "Gassenweg".
Nachträglich genehmigten die Räte die über- und außerplanmäßigen Ausgaben für das Haushaltsjahr 2015. Diese betrugen rund 630 740 Euro im Verwaltungshaushalt und 164 370 Euro im Vermögenshaushalt. Nach Feststellung der Jahresrechnung für das Haushaltsjahr 2015 erwirtschaftete die Gemeinde einen Sollüberschuss von rund 2 386 950 Euro, der der Allgemeinen Rücklage zugeführt wurde.
Dem Antrag des Caritasverbandes für den Landkreis Bad Kissingen e.V. auf Fördermittel für die Sozialstation und Beratungsdienste für das Jahr 2017 stimmte der Gemeinderat zu. Pro zu pflegende Person in der Gemeinde werden 50 Euro gefördert, was bei 16 Pflegebedürftigen einen Gesamtbetrag von 800 Euro ergibt. Dem Bauantrag zum Anbau eines Lagers an die bestehende Halle in Mitgenfeld durch die Firma Grüngutservice GbR stimmte der Gemeinderat zu.

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