Höchstadt a. d. Aisch

Fisch aus der Aisch auf den Teller

Der Höchstadter Fischereiverein hatte zum Fischerfest in den Engelgarten eingeladen. Auf der Speisekarte standen auch Karpfenchips. Beim Freundschaftsfischen zog Sebastian Baum das schwerste Exemplar, einen 16-Pfünder, an Land.
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Vereinsvorsitzender Klaus Müller (rechts) war für den gegrillten Fisch zuständig.  Foto: Yannick Hupfer
Vereinsvorsitzender Klaus Müller (rechts) war für den gegrillten Fisch zuständig. Foto: Yannick Hupfer
Höchstadt — Seit nunmehr 31 Jahren gibt es das Fischerfest in Höchstadt. Während der Fischereiverein Höchstadt sein Fest normalerweise auf dem Sportgelände des ASV Höchstadt feiert, musste man vor einem Jahr in den Engelgarten umziehen. Die Brückenbaustelle ließ es nicht mehr zu, die Veranstaltung auch weiterhin beim ASV zu veranstalten.
"Ich denke, das Ausweichen wird bleiben", erklärt der Vorsitzende Klaus Müller. Demnach sei es wahrscheinlich, dass das Bierzelt auch weiterhin im Engelgarten aufgeschlagen wird. Nicht nur, weil die Brückenbaustelle noch weiter andauert, sondern auch, weil die Fischer mit dem Platz im Engelgarten zufrieden sind. So sei man letztes Jahr nahezu überlastet gewesen, da der Menschenandrang so groß war. Auch heuer sind die Verantwortlichen zufrieden.


Unterhaltungsmusik im Zelt

Bereits am Donnerstag starteten die Angler mit einem Freundschaftsfischen. Hierzu wurden die Fischer aus Gremsdorf eingeladen. Gemeinsam angelte man auf der Strecke von der Greiendorfer bis hin zur Gremsdorfer Mühle. Beim anschließenden Abwiegen, wer den größten Fisch hat, hatten am Donnerstag dann die Höchstadter die Nase vorn.
Sebastian Baum angelte einen Fisch, der 16 Pfund wog, Wolfgang Bambor zog einen 15 Pfund starken an Land. Baum wurde für diese Leistung der Wanderpokal übergeben. Während am Samstagabend noch die Band "Franken Express" im Bierzelt spielte, mussten die Fischer am Sonntagmorgen schon früh wieder aus dem Bett. Das traditionelle Hegefischen fand dieses Jahr wieder an der Aisch statt.
Die abgefischten Karpfen landen aber nicht etwa im Müll, sondern werden sofort weiterverarbeitet. Bereits das ganze Wochenende über gab es Karpfenchips, zu denen der Fisch am Sonntag direkt verarbeitet wurde. Neben diesen gab es aber auch noch gegrillte Heringe und Makrelen, geräucherte Forellen und Steak.
Das ließen sich am Wochenende auch viele Jugendliche schmecken. Unter den 90 aktiven Mitgliedern, die der Verein zurzeit hat, finden sich auch einige Heranwachsende wieder. "Wir haben ein gutes Potenzial in der Jugend", erklärt Müller. Gute Voraussetzungen also, um auch in Zukunft ein Fischerfest zu veranstalten.

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