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Theinfeld

Feuerwehr kritisiert Klöffel

16 junge Männer und Frauen absolvierten vor Kurzem, genauer gesagt am 28. April, in Theinfeld die Prüfung für den zweiten Teil der Ausbildung zum Truppmann ...
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16 junge Männer und Frauen absolvierten vor Kurzem, genauer gesagt am 28. April, in Theinfeld die Prüfung für den zweiten Teil der Ausbildung zum Truppmann (wir berichteten). Dass Bürgermeister Egon Klöffel wegen der parallel an diesem Abend stattfindenden Gemeinderatssitzung nicht kommen konnte, um die jungen Leute zu würdigen, ließ die Theinfelder Feuerwehrführung zunächst so stehen. Klöffel kam dann aber unvermutet doch mit seinem Ratsgremium nach Theinfeld zur Ortsbesichtigung, just als die Truppmann-Prüfung beendet war.


Keine Dankesworte

Dass das Gemeindeoberhaupt kein Wort mit den jungen Leuten sprach, stieß dem Feuerwehr-Vereinsvorsitzenden Winfried Rentsch und Kommandant Dominik Rentsch sauer auf. "Ein paar Dankesworte wären schön gewesen", sagt Winfried Rentsch, "denn schließlich erklären sich die Jugendlichen bereit, ihre Freizeit zu opfern." Enttäuscht sei er gewesen, als die Ratsmitglieder und der Bürgermeister keine Notiz von den Truppleuten genommen hätten.


Viel Freizeit investiert

Junge Leute aus Theinfeld, Rothhausen und Thundorf waren bei der Prüfung in Theinfeld dabei, die am Ende einer zweijährigen Truppmann-Ausbildung steht. Die Teilnehmer müssen in Theorie und Praxis fit sein, sagt Kommandant Dominik Rentsch auf Anfrage. Künftig werden die Jugendlichen, die dann schon zwei Jahre in den Wehren Dienst geschoben haben müssen, für den Truppmann sogar 150 Ausbildungsstunden investieren müssen, so Rentsch weiter. Klar, dass die jungen Leute sich gefreut hätten, wenn der Gemeindechef - trotz Ortsbesichtigung - kurz ein paar anerkennende Worte gefunden hätte, sagt der Kommandant.


Gemeinde schätzt Arbeit

Er habe nur eine Stunde Zeit für die Ortsbesichtigung am Feuerwehrhaus in Theinfeld gehabt, sagt Bürgermeister Klöffel auf Anfrage. Wegen der nachfolgenden Ratssitzung habe er mit der Zeit haushalten müssen. Dass die Gemeinde die Arbeit der drei Wehren schätzt, daran lässt Klöffel keinen Zweifel. Schließlich sollen die Feuerwehrdomizile in Rothhausen und Theinfeld grundsaniert und das Thundorfer Gebäude teilsaniert werden. Später müssten nach Klöffels Angaben auch die Löschfahrzeuge auf den Prüfstand. ikr

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