Schlüsselfeld

Feuerwehr hat jetzt eine Ehrengarde

Eine "Ehrenkreisbrandinspektion" hat der Kreisfeuerwehrverband Bamberg ins Leben gerufen. Kreisbrandinspektor Reinhold Schumm stellte bei der Vollversammlun...
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Mit dem Steckkreuz des Kreisverbands sowie Ehrenkreuzen und Medaillen des Landesverbands wurden diese Mitglieder ausgezeichnet.
Mit dem Steckkreuz des Kreisverbands sowie Ehrenkreuzen und Medaillen des Landesverbands wurden diese Mitglieder ausgezeichnet.
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Eine "Ehrenkreisbrandinspektion" hat der Kreisfeuerwehrverband Bamberg ins Leben gerufen. Kreisbrandinspektor Reinhold Schumm stellte bei der Vollversammlung in Schlüsselfeld die ersten Träger dieser Ehrentitel vor. Die Auszeichnung soll künftig altgedienten Führungskräften, so Kreisbrandinspektoren (KBI) oder Kreisbrandmeistern (KBM), verliehen werden, die aus Alters- oder Gesundheitsgründen aus dem Amt ausgeschieden sind. In Schlüsselfeld wurde der Ehrentitel erstmals an den früheren KBI Baptist Brehm sowie an die ehemaligen Kreisbrandmeister Baptist Hartmann, Georg Heyd und Peter Kleiber verliehen.
Wie jeder Verein hat auch der Kreisfeuerwehrverband in seiner Vollversammlung Rechenschaft über seine Arbeit abzulegen, Neuerungen und wichtige Informationen an die Wehren vor Ort weiterzugeben. In der Schlüsselfelder Stadthalle waren etwa 200 Vertreter der Landkreiswehren versammelt.
"Geprägt von vielen intensiven Einsätzen", bezeichnete Kreisbrandrat Bernhard Ziegmann das zu Ende gehende Jahr. Mehr als 1000 Alarmierungen hätten die Wehren im Landkreis gefordert. Der demografische Wandel mache sich auch bei den Feuerwehren bemerkbar: Die Altersgrenze für den aktiven Dienst solle auf 65 Jahre angehoben werden. Die Leistungsfähigkeit dieser Altersgruppe mache dies möglich.
Im April dieses Jahres seien in Hirschaid die neuen Wechsellader offiziell eingeweiht worden. Als letzte Komponente werde 2017 das Wasserfördersystem Hytrans auf einem Wechsellader bei der Feuerwehr Buttenheim in Dienst gehen. Immer gefährlicher werdende Einsätze auf der Autobahn machen es nach Ansicht des Kreisbrandrats notwendig, die zuständigen Wehren mit einem Verkehrssicherungsanhänger auszustatten. Ein Antrag an den Kreistag sei bereits gestellt worden.
Aus den Fachbereichen ist insbesondere das Konzept der psychosozialen Notfallversorgung zu erwähnen, das Michaela Wagner neu übernommen hat. Dieser Hilfe, vor allem für Einsatzkräfte, die mit besonders belastenden Einsätzen konfrontiert sind, soll künftig mehr Gewicht zukommen.
KBM Monika Schramm berichtete über den Bereich Frauenarbeit. Rund 1300 Kinder, vor allem in den Kindergärten, seien in diesem Jahr in Brandschutzerziehung unterrichtet worden. Dies beinhalte praktische Übungen wie das Absetzen eines Notrufs oder das Anzünden einer Kerze. Den Kindern seien aber auch die Aufgaben der Feuerwehr und deren Schutzausrüstung vorgestellt worden. Durch die Vorführung der Atemschutzausrüstung könne den Kindern vermittelt werden, dass sie vor der Person in voller Ausrüstung keine Angst haben müssen.
Aus weiteren Fachbereichen berichteten Franziska Böhm (Digitalfunk), Alexander Ruderich (Ausbildung) sowie Gerold Schneiderbanger (Wettbewerbe). Kreisbrandinspektor Friedrich Riemer stellte die Finanzen des Kreisverbands vor. Nach einem Minus im vergangenen Jahr sah die Bilanz in diesem Jahr wesentlich besser aus.
Evi Seeger
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