Lisberg

Feuerwehr Trabelsdorf wird moderner

von unserem Mitarbeiter  Horst Lange Lisberg — Ausführlich beriet der Gemeinderat das Feuerwehrkonzept von Lisberg und Trabelsdorf. Der 1. Kommandant Stephan Dübel und sein Stellve...
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von unserem Mitarbeiter  Horst Lange

Lisberg — Ausführlich beriet der Gemeinderat das Feuerwehrkonzept von Lisberg und Trabelsdorf. Der 1. Kommandant Stephan Dübel und sein Stellvertreter Christian Benz erläuterten dem Rat den Antrag zur Anschaffung eines neuen HLF 10. Sie stellten fest, dass das vorhandene Löschfahrzeug LF 8 im nächsten Jahr 30 Jahre alt werde und nicht mehr den heutigen Standards eines Erstangriffsfahrzeuges entspreche. Die Feuerwehr Trabelsdorf habe zur Zeit 38 Aktive und vier Jugendfeuerwehrleute. Das neue Fahrzeug weise neun Sitzplätze auf. Da insbesondere wegen der Benutzung der Feuerwehrstiefel die Benutzung von Privatfahrzeugen problematisch sei, wäre es auch wünschenswert, wenn das alte LFB weiterhin als Transportfahrzeug vorgehalten werden könne. Die Beschaffung eines neuen HLF 10 habe eine Vorlaufzeit von bis zu 18 Monaten, so könne eine Auslieferung bis 2017 erfolgen. Der Gemeinderat beschloss einstimmig, vor der Entscheidung über die Anschaffung eines neuen HLF 10 zusammen mit den Feuerwehrkommandanten der FFW Trabelsdorf und der FFW Eisberg ein Bild über den momentanen Zustand der Feuerwehrautos und der Feuerwehrhäuser zu machen. Im Januar 2016 soll dann eine Entscheidung über die Anschaffung eines neuen HLF 10 sowie über die weitere Nutzung des LFB getroffen werden. Moderner wird die FFW Trabelsdorf auf jeden Fall: Der Gemeinderat genehmigte einstimmig die Anschaffung eines Laptops und eines mobilen Internetzugangs.


Glasfaserleitung kommt

Weiter befasste sich der Gemeinderat mit dem Antrag eines Bürgers, die Verlegung einer Glasfaserleitung betreffend. Bürgermeister Michael Bergrab (ÜBL) informierte, dass nach den bestehenden Ausbauplänen die Glasfaseranbindung nur bis zu den Verteilern vorgesehen sei. Die Gemeinde Eisberg sei vertraglich an dieses Konzept gebunden. Soweit private Nutzer bzw. Firmen einen Glasfaseranschluss an ihr Grundstück beantragten, müssten sie sich direkt an die Deutsche Telekom wenden.
Profitieren möchte die Gemeinde Lisberg auch vom Kommunalinvestitionsprogramm (KIP) des Freistaates Bayern. Maßnahmen würden hier bis zu 90 Prozent gefördert. Bergrab stellte fest, dass in der Januarsitzung ein entsprechender Beschluss gefasst werden solle.
Auf eine Anfrage von Norbert Reicht (ÜBL) informierte der Bürgermeister, dass auf dem Festplatz Lisberg bis Ende Januar die Firma Trenker (Kasperltheater) ihr Winterquartier bezogen hätte. Die Gemeinde erhalte Strom- und Wassergebühren sowie auch eine Standgebühr erstattet. Die Bettlerinnen, die in Lisberg ohne Erlaubnis gebettelt hätten, seien keine Mitglieder der Firma Trenker.
Einen Einbruch gab es in der Feldscheune in Trabelsdorf. Auf Nachfrage von Jürgen Trimmer (ÜBL) teilte Michael Bergrab mit, dass die Täter bislang nicht ermittelt werden konnten. Auf den Einbruchsschaden in Höhe von 500 Euro werde die Gemeinde Lisberg wohl sitzenbleiben.

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