Forchheim

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Manchmal, so sagt der Volksmund, sei der Wunsch der "Vater des Gedankens". Deutlich wird dies vor allem dann, wenn es um sprachliche Fehlleistungen, so gena...
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Manchmal, so sagt der Volksmund, sei der Wunsch der "Vater des Gedankens". Deutlich wird dies vor allem dann, wenn es um sprachliche Fehlleistungen, so genannte "Versprecher", geht. Da sind manchmal die Gedanken schon viel weiter als der gesprochene Satz, so dass sich beides - zum Amüsement der Zuhörer - vermischt. Oft aber führt bereits ein einziger Buchstabe dazu, dass der Sinn der gewünschten Aussage komplett entstellt wird.
Gefeit ist davor niemand, auch nicht Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU). Bei der Eröffnung des "Medical Valley" in Forchheim wollte sie die Nanotechnologie mit wendigen Schnellbooten vergleichen, verhaspelte sich aber und sprach von "windigen Schnellbooten". Was dazu wohl Tiefenpsychologe Siegmund Freud wohl sagen würde?
Aber - wie bereits erwähnt - niemand ist vor solchen Ausrutschern gefeit. Als ich den eigenen Text über die Eröffnung noch einmal durchgelesen habe, musste ich feststellen, dass da statt Nordbayern plötzlich "Mordbayern" zu lesen war. Ob das daher rührte, dass ich bei der Eröffnungsfeier anderthalb Stunden stehen musste und höllische Kreuzschmerzen hatte? Ich bin überzeugt, dass die beiden Buchstaben auf der Tastatur nur zu nahe beieinander liegen.

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