LKR Bamberg

Feiern macht auch leise Spaß

Ein paar Regel tragen dazu bei, dass alle den Sommer genießen können.
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Der Sommer steht vor der Tür. Lange laue Sommerabende, die Fußball-EM sowie die Olympischen Spiele laden zum Feiern im Freien ein. Damit der Lärmschutz für die Nachbarn nicht zu kurz kommt, weist das Umweltamt der Stadt Bamberg auf einige Regeln und Informationen hin.
Die Lärmschutzverordnung der Stadt Bamberg sieht eine Mittagsruhe von 12.30 bis 14.30 Uhr und eine Nachtruhe von 20 bis 7 Uhr vor. Während dieser Zeiten dürfen keine ruhestörende Haus- und Gartenarbeiten wie Rasenmähen, Holzhacken und Sägen durchgeführt werden. Bei der Benutzung von Fernsehen, Radio, Musikinstrumenten oder anderen Musikgeräten dürfen Nachbarn und Allgemeinheit nicht belästigt werden. In der Zeit von 22 bis 7 Uhr dürfen diese Geräte nicht benutzt werden, soweit andere dadurch in ihrer Nachtruhe gestört werden können.
Garten- und Grillpartys und sonstige Privatfeiern dürfen zu keiner erheblichen Belästigung der Nachbarschaft führen, auch wenn keine Musik dabei gespielt wird. Dies gilt insbesondere für die Zeit nach 22 Uhr. An Sonn- und Feiertagen sind weitere Bestimmungen des Feiertagsgesetzes zu beachten.
Für die immer beliebter werdenden Feuerkörbe, Terrassenöfen und Feuerstellen im Garten gilt: Die Umgebung darf nicht durch Rauch und Geruch belästigt werden. Deswegen ist es wichtig, nur unbehandeltes, trockenes Holz zu verwenden. Es ist nicht erlaubt, lackiertes, verleimtes oder sonst wie behandeltes Holz oder gar Abfälle, auch Gartenabfälle, zu verbrennen. Und vor allem: Bei allen offenen Feuern an den Brandschutz denken und genügend Abstand zu brennbaren Stoffen halten. Das Feuer muss ständig beaufsichtigt und natürlich vor dem Verlassen der Feuerstätte restlos gelöscht werden. Gefährlich sind kleine verborgene Glutnester, die sich noch unter der scheinbar gelöschten Asche verstecken. Auf bestimmten geschützten Flächen, in Bamberg - zum Beispiel im Hain - darf überhaupt kein Feuer entzündet werden.


Hohe Bußgelder drohen

Was für die kleinen Feuer gilt, ist natürlich auch bei den großen Johannisfeuern wichtig. Auch bei Johannisfeuern darf nur unbehandeltes Holz verwendet werden. Zuwiderhandlungen - etwa das Verbrennen von Sperrmüll oder gar Autoreifen - werden mit hohen Bußgeldern belegt. Weil die aufgestapelten Holzhaufen Vögel und andere Kleintiere zum Unterschlupf verlocken, sollten die Holzstöße vor dem Abbrennen nochmals umgeschichtet werden, damit die Tiere flüchten können. red

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