Coburg

Familien spielten fröhlich miteinander

Im Rahmen des Stadtteilmütterprojektes "Känguru" des Caritasverbandes Coburg wurde für Familien aus dem Stadtteil Wüstenahorn in Coburg unter pädagogischer ...
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Nähe und Vertrauen: Das gemeinsame Vorankommen steht im Vordergrund dieses Spiels.  Foto: Stefan Pelzl
Nähe und Vertrauen: Das gemeinsame Vorankommen steht im Vordergrund dieses Spiels. Foto: Stefan Pelzl
Im Rahmen des Stadtteilmütterprojektes "Känguru" des Caritasverbandes Coburg wurde für Familien aus dem Stadtteil Wüstenahorn in Coburg unter pädagogischer fachlicher Begleitung ein abwechslungsreiches Wochenende in der Jugendbildungsstätte Neukirchen durchgeführt. Das Familienwochenende stand ganz unter dem Thema "Starke Familien". "Wenn alle in der Familie zusammenhalten, schafft jeder es im Alltag besser", beschrieb Projektleiterin Roza Koch vom Caritasverband das vielseitige Familienerlebniswochenende.
Familien aus dem Stadtteil Wüstenahorn erhielten die Gelegenheit, Zeit miteinander zu verbringen, Kontakte zu knüpfen und neue Ideen zu finden. Die Familien, darunter viele mit Migrationshintergrund und Fluchterfahrungen, konnten sich so näher kennenlernen und auch neue Netzwerke knüpfen.
Das Wochenend-Projekt ist eingebettet im Bund-Länder- Programm "Soziale Stadt" der Stadt Coburg. So sollten möglichst viele Wüstenahorner Familien mit einbezogen werden. "Unser Ziel ist es, Familien in einer offenen Atmosphäre zusammenzubringen und ihnen so die Möglichkeit eines Erfahrungsaustausches hinsichtlich Familie, Erziehung, Bildung oder Arbeit zu geben", erklärt Caritas-Geschäftsführer Richard Reich.
Für die Kleinkinder hielten Fachkräfte der Waldorfschule eine bunte Palette an Spielaktivitäten bereit. Die älteren Kinder konnten naturbezogene und erlebnispädagogische Spiele machen. Unter der Anleitung der Fitnesstrainerin und Mitarbeiterin des Biwaq-Projektes der Volkshochschule Coburg, Helgard Khin van Sein, wurden die Erwachsenen in Zumba-Fitness und Line Dance geschult.
An den Abenden saßen die Familien in einer offenen Runde, wobei ein guter Dialog entstand. Bewegungsspiele, kreatives Gestalten, Outdoor-Aktivitäten, Nachtwanderung, Schatzsuche, Seilgarten, gemeinsames Familien-Lagerfeuer und vieles mehr standen auf dem Programm des Wochenendes. Alle Aktivitäten machten den beteiligten Familien großen Spaß, gegenseitige Hilfe war selbstverständlich und das Gemeinsame stand im Vordergrund. Die Stadtteilmütter, welche das Wochenende organisiert und durchgeführt haben, waren mit dessen Erfolg sehr zufrieden. "Das Familienwochenende hat neue Freundschaften ermöglicht, schöne und bereichernde Erlebnisse gebracht sowie zu einem gelungenen Miteinander beigetragen", berichtet Projektleiterin Roza Koch. Die Familien wünschten sich eine baldige Wiederholung.
Stefan Pelzl

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