Knetzgau

Fachkräfte nehmen sich archäologischer Funde an

Knetzgau — Informationen zur Inventarisierung der archäologischen Sammlung im Depot Westheim gab Bürgermeister Stefan Paulus dem Gemeinderat am Montagabend. Im Gemeindehaus Westhei...
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Knetzgau — Informationen zur Inventarisierung der archäologischen Sammlung im Depot Westheim gab Bürgermeister Stefan Paulus dem Gemeinderat am Montagabend. Im Gemeindehaus Westheim sind zahlreiche Grab- und Lesefunde aus Aktivitäten der Bodendenkmalpflege aus Sammlungen von Hinz, Mauer und von Dungern eingelagert. Im Rahmen eines vom Landesamt für Denkmalpflege geförderten Projektes wurden die 706 Relikte vor kurzer Zeit gesichtet, sortiert und getrennt verpackt. Für eine langfristige Sicherung, Aufbewahrung und Zugänglichmachung dieser Geschichtsquellen ist in einem weiteren Schritt die fachgerechte Inventarisierung der Funde erforderlich. Dabei werden die Keramikfunde gesäubert, fotografisch dokumentiert und in beständige Behältnisse verpackt. Eingebunden in die Arbeiten ist eine wissenschaftliche Fachkraft.


Rund 500 Arbeitsstunden

Der Aufwand für die Inventarisierung wird mit rund 500 Stunden angegeben. 200 Arbeitsstunden werden vom Historischen Verein Landkreis Haßberge ehrenamtlich erbracht. Der finanzielle Aufwand für die Maßnahme beläuft sich auf rund 16 000 Euro. Für die Gemeinde entstehen keine Kosten.
Die Finanzierung erfolgt durch Mittel der unterfränkischen Kulturstiftung sowie des Landesamtes für Denkmalpflege. Der ehrenamtliche Anteil beläuft sich auf 2000 Euro. Die Gemeinde Knetzgau hat federführend die Zuschüsse beantragt. Die Bewilligung ist erfolgt. Die Inventarisierungsarbeit hat bereits begonnen. cr

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