Bamberg

FCE hofft im Kellerduell in Kahl auf den Befreiungsschlag

Johanna Krischker Das zweite Spiel der Rückrunde steht in der Fußball-Landesliga Nordwest für den FC Eintracht Bamberg auf dem Programm. Am Samstag (14 Uhr)...
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Johanna Krischker

Das zweite Spiel der Rückrunde steht in der Fußball-Landesliga Nordwest für den FC Eintracht Bamberg auf dem Programm. Am Samstag (14 Uhr) gastiert die Mannschaft von Trainer Georg Lunz beim FC Viktoria Kahl. Die FCE-Mannschaft ließ am vergangenen Wochenende auch nach der 1:4-Niederlage gegen Kleinrinderfeld die Köpfe nicht hängen, sondern nahm eine Einladung ihrer Fans wahr und verbrachte mit diesen und den Funktionären einen "wunderschönen, geschlossenen Abend", so Lunz. Im Verein wächst etwas zusammen. So werden auch die treuen Fans den FCE auf der weitesten Auswärtsfahrt der Saison unterstützen. Die Bamberger Mannschaft fährt mit großem Bus und 20 Anhängern im Gepäck nach Kahl.
Dort "würde es der Mannschaft richtig gut tun, sich einen Sieg zu erarbeiten, um die Distanz auf Kahl hinsichtlich des Punktekontos zu verkürzen", so Lunz. Die Gastgeber rangieren momentan bei einem Spiel weniger als die Domstädter fünf Zähler vor diesen auf Rang 15. In den letzten fünf Begegnungen gelang der Elf von Coach Albert Repp mit dem 2:1 gegen Kitzingen nur ein Sieg. In Kleinrinderfeld (0:3), beim FC Schweinfurt II (2:6) und in Schwebenried (0:2) kam die Viktoria mitunter gehörig unter die Räder. Das Saisonziel - ein einstelliger Tabellenplatz - scheint zur Zeit in weite Ferne gerückt.
Doch Lunz warnt: "Die Kahler haben vier, fünf gute Spieler in ihren Reihen. Die gilt es für uns aus dem Spiel zu nehmen und dabei unsere eigenen Qualitäten abzurufen. Mit dem 2:0 in Abtswind hat der FCK ein Ausrufezeichen gesetzt. Allerdings sind die Leistungen der Kahler sehr schwankend. Gegen Röllbach haben sie zum Beispiel mit 0:4 verloren."
Was zu tun ist für einen Erfolg in der Fremde, weiß Lunz: "Unser Defensivverbund muss bei Ballverlusten deutlich leidenschaftlicher nach hinten arbeiten. Erfreulich ist: Die Mannschaft erarbeitet sich weiterhin gute Einschussmöglichkeiten. Letzten Endes zählt für uns auch mal ein 1:0-Erfolg." Dazu benötige seine Elf den berühmten Killerinstinkt bzw. einmal einen "lucky punch". Es gelte, die sich bietenden Gelegenheiten auch in Tore umzumünzen.
"Mittlerweile ist es so, dass wir gut mitspielen können, aber wir machen noch zu wenig, haben noch nicht so viel Mut, um den Gegner an die Wand zu spielen", so der Bamberger Trainer. Gelungen aber ist das am letzten Spieltag nach Wiederanpfiff der Partie gegen Kleinrinderfeld am vergangenen Wochenende, doch auch in dieser Drangphase blieb das Manko die mangelhafte Chancenverwertung. Sollten die Bamberger dies abstellen, so könnte ihnen gegen den FC Kahl ein "lucky punch" gelingen.
FC Eintracht Bamberg: Kühhorn (?), Nawrat, Hummel - Ott, Kopka, Schwinn, Bugar, Trautmann, Tscherner, Jessen, Oppelt, Linz (?), Günthner, Ogunjimi, Großmann, Weimer, Peci (?)

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