Schweinfurt

FC 05 reist zum Unterfranken-Derby zur Viktoria nach Aschaffenburg

SV Viktoria Aschaffenburg - FC 05 Schweinfurt. Viel weiter als nach dem letzten und vor dem kommenden Regionalliga-Spiel an diesem Dienstag (18.30 Uhr) des FC 05 Schweinfurt gegen ...
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SV Viktoria Aschaffenburg - FC 05 Schweinfurt.
Viel weiter als nach dem letzten und vor dem kommenden Regionalliga-Spiel an diesem Dienstag (18.30 Uhr) des FC 05 Schweinfurt gegen die Viktoria aus Aschaffenburg könnten die Gefühlswelten kaum auseinanderliegen. Damals, nach einer 0:2-Heimpleite im März 2014, schwebten die 05er mehr denn je in Abstiegsgefahr. Nach dem 5:1-Kantersieg zum Saisonstart über die Club-Reserve herrscht heute dagegen eitel Sonnenschein.
"Es war natürlich ein sehr guter Auftakt, aber wir dürfen das jetzt auch nicht überbewerten", bemüht sich FC-Trainer Gerd Klaus um die Euphoriebremse. "An diesem Tag ist einfach vieles zu unseren Gunsten gelaufen, vor allem mit den drei schnellen Toren vor der Pause. Trotzdem hatten wir vor allem in der Anfangsphase viele Fehler im Spiel." Dafür nimmt Klaus sich gleich selbst mit in die Verantwortung. "Vielleicht hatte ich zu viel Druck aufgebaut, die Jungs zu sehr gepusht. Der Ausgleich hat dann zum Glück die Bremse gelöst."

Starke Offensive

In Aschaffenburg sollten die 05er sich nun vom Start weg auf eine Vollgas-Veranstaltung einstellen. Der Aufsteiger ist mit einer 2:3-Pleite beim SSV Jahn Regensburg in die Saison gestartet, deutete aber schon da sein enormes Potenzial an - gerade im Spiel nach vorne. "Aschaffenburg hat eine enorm offensivstarke Mannschaft, hatte außerdem zwei Tage länger Pause. Natürlich wäre es toll, wenn wir einen Sieg nachlegen würden. Entscheidend ist aber letztlich, dass wir uns dort zerreißen", ordnet der Schweinfurter Übungsleiter nicht alles dem reinen Ergebnis unter.
Personell schaut's derweil ordentlich aus. Kevin Fery, der bei seinem Treffer zum 4:1 über Nürnberg unglücklich umknickte, "kriegt der Peter Hofmann wohl hin". Auch ansonsten sieht Klaus keinen Grund, an der Startelf größere Umbaumaßnahmen vorzunehmen. Ach ja, von der Aschaffenburger Mannschaft, die den FC 05 einst in die Bredouille schoss, standen in Regensburg noch sechs Akteure im Kader von Trainer Slobodan Komlijenovic. Aufpassen sollten die 05er dabei besonders auf Salvatore Bari - denn der Italiener machte damals beide Tore. ssi

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