Mitwitz

Es wird noch getüftelt

Die Mitwitzer Planungswerkstatt ist noch nicht abgeschlossen, denn die Umgestaltung ist ein Prozess, der länger dauert und viele mit einbindet.
Artikel drucken Artikel einbetten
Erfreut zeigten sich Professor Gerd Aufmkolk, Nürnberg, und der Erste Bürgermeister der Marktgemeinde Mitwitz, Hans-Peter Laschka (CSU), über das große Interesse der Bevölkerung für die " Offene Planungswerkstatt", in der fünf Teams, Landschaftsarchitekten und Architekten aus Bamberg, Kitzingen, München, Jena und Leipzig, Ideen entwickelten, wie das Gelände der ehemaligen Firma Fischer in der Coburger Straße, der Bereich des Festplatzes in der Schlossallee und Teile des Bäckenberges neu gestaltet werden können.
Die Präsentation ihrer Arbeiten stellten sie bei einem Vortrag im Weißen Saal des Wasserschlosses vor. Eingangs ging Professor Gerd Aufmkolk, der das Projekt betreut, auf Sinn und Zweck dieser offenen Planungswerkstatt ein, in der sich die Teams drei Tage lang intensiv beschäftigt haben.
Auch fanden Gespräche mit Experten für Städtebau, Abbruch, Touristik und Naturschutz statt und auch die Bürger konnten den Teams bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen und Ideen vorbringen.
Auch bei der Präsentation forderte der Professor die Bevölkerung auf, weiterhin Wünsche vorzubringen, die dann von den Planern noch in ihre Entwürfe eingearbeitet werden können. Davon wurde auch rege Gebrauch gemacht, und alle Besucher zeigten sich begeistert und lobten die vorgestellten Entwürfe.
Diese müssen heute, 22. Dezember, bei Professor Aufmkolk abgegeben werden.
Und am 29. Januar 2016 wird dann eine Kommission, die sich aus Mitgliedern des Marktgemeinderates, der Regierung von Oberfranken und weiteren Experten zusammensetzt, die Pläne bewerten und eine Empfehlung aussprechen, welche Arbeit dann realisiert werden soll.
Als nächste Maßnahme ist der Abbruch der ehemaligen Produktionsstätten des Fischerbetriebes im Frühjahr 2016 vorgesehen, nachdem in diesem Jahr bereits das Wohnhaus und das Bürogebäude abgerissen wurden.


Förderung 80 Prozent

Erster Bürgermeister Laschka betonte in seinen Begrüßungsworten, dass die gesamte Maßnahme mit Städtebaufördermitteln von der Regierung von Oberfranken aus dem Sonderprogramm für die Revitalisierung von Gewerbebrachen mit 80 Prozent gefördert werde. Sein besonderer Gruß galt auch Baron Rasso von Cramer-Klett, ohne dessen Bereitschaft man vieles nicht durchführen könnte.
Die Präsentation des ausgewählten Konzeptes soll dem Marktgemeinderat bei seiner Sitzung am 16. Februar vorgestellt werden.
Verwandte Artikel

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren