Coburg

"Es war eine leicht abwehrende Bewegung..."

In den Sozialen Medien schlägt das Video immer noch hohe Wellen, jetzt hat sich der Verursacher der "Trommelaffäre" zu Wort gemeldet: Dem "Mindener Tageblat...
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In den Sozialen Medien schlägt das Video immer noch hohe Wellen, jetzt hat sich der Verursacher der "Trommelaffäre" zu Wort gemeldet:
Dem "Mindener Tageblatt" sagte der GWD-Fan, er sei in der Szene von einem Zuruf aus dem Publikum irritiert worden. Als der HSC-Linksaußen Steffen Coßbau auf ihn zugestürzt sei, sei er erschrocken.
Deshalb habe er mit der Trommel "eine leicht abwehrende Bewegung gemacht". Dadurch sei die Trommel automatisch ein Stück nach vorne gekommen. Der Vorfall tue ihm leid, Absicht sei es aber nicht gewesen. Er habe sich noch in der Halle bei dem Spieler entschuldigt und ihm die Hand gegeben.
Dem GWD-Fanclub "Grün-Weiss", bei dem der Mann Mitglied ist, reicht diese Entschuldigung nicht. In einer Stellungnahme teilte der Vorstand mit, dass man sich von jeglicher Gewalt distanziert.
Man sei nach der Veröffentlichung des Videos und den Aufzeichnung "eines unrühmlichen Zwischenfalles am Spielfeldrand während des Spiels" geschockt gewesen, dass es sich um ein Mitglied des Fanclubs handelt.
Man entschuldige sich bei Coßbau, dem HSC Coburg, GWD Minden und allen Fans für das für das "unfassbare Handeln dieses Fans". Man werde Derartiges nicht dulden und ziehe demzufolge auch klare Konsequenzen: Der Fanclubvorstand habe einstimmig beschlossen, dieses Mitglied aus dem Fanclub auszuschließen, "da unserer Meinung nach hier sowohl dem Fanclub als auch GWD Minden ein erheblicher Schaden zugefügt wurde".
GWD-Manager Horst Bredemeier teilte dem "Mindener Tageblatt" mit, dass man mit den Verantwortlichen des HSC Coburg so verblieben sei, dass sich der Fan bei Coßbau entschuldigt. "Damit ist die Sache für uns erledigt." chp

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