Nüdlingen

Es war ein turbulentes Jahr

"Das Jahr 2016 war ein turbulentes Jahr", sagte Jagdvorsteher Franz Weber bei einer Versammlung der Kleintierzüchter im Vereinsheim, an der 37 Jagdgenossen ...
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"Das Jahr 2016 war ein turbulentes Jahr", sagte Jagdvorsteher Franz Weber bei einer Versammlung der Kleintierzüchter im Vereinsheim, an der 37 Jagdgenossen mit einer Fläche von 625,499 Hektar teilgenommen haben. Die von Wildschweinen verursachten Schäden betrafen ein Ausmaß von 80 Prozent. Das Jahr sei auch vom Wetter negativ beeinflusst gewesen.
Bei der Veranstaltung in der "Bärenburg" mit dem Thema "Bauer trifft Jäger" habe es eine gute Aussprache gegeben. Die Wildschweinpopulation sei stark angestiegen. Beim Verbissgutachten sei das Gemeinschaftsrevier als "tragbar" eingestuft worden. Eine Waldbegehung habe stattgefunden, und im August habe es noch einmal eine Aussprache gegeben. Außerdem sei der Jagdkataster 2017 neu erstellt worden, so Franz Weber.
In seinem Grußwort zollte Bürgermeister Harald Hofmann den Jagdpächtern hohe Anerkennung. Leider gebe es viele Störungen in der Natur. Er informierte über den aktuellen Forstbetriebsplan, der auch eine Rückforderung der gewährten Pflanzzuschüsse nach fünf Jahren vorsehe. Die Dauer der Pachtverlängerung sei auf drei Jahre festgelegt worden. Der Bürgermeister ging auch auf den geförderten Heckenrückschnitt und auf das Thema "Kernwegenetz" ein. Dieses sei ein sehr langfristiges Projekt, bei dem nicht sofort Geld fließen werde.


22 000 Euro für den Wegebau

Franz Weber berichtete, dass in 2016 an den Wegen nichts gemacht wurde. In diesem Jahr sollen rund 22 000 Euro in den Wegebau investiert werden. Der Vorschlag, den schlechten Zustand der Bankette im Bereich Mehlhorn, sowie den Kurvenbereich an der Linde mit Rasengittersteinen zu befestigen, fand bei der Abstimmung bei 48 Ja-Stimmen und drei Nein-Stimmen eine klare Mehrheit. Die Hälfte der Kosten übernimmt die Gemeinde.
Einen Zuschuss gewähren die Jagdgenossen auch für die Verbesserung der Schotterauflage beim Weg von der ehemaligen B 19 zur Grundwiese.
Über die Verlängerung der Jagdpachtverträge wurde zeitweise sehr emotional debattiert. Franz Weber berichtete, dass der Holzspalter beschädigt worden ist, sich der Verursacher aber nicht gemeldet hat. Außerdem sei ein neues Mulchgerät beschafft worden.

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