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Untererthal

Es mangelt an Grundstücken

von unserem Redaktionsmitglied  Arkadius Guzy Untererthal — Bauwillige finden im Stadtteil keine freien Flächen. Das Problem treibt viele Untererthaler um, wie in der Bürgerversamm...
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von unserem Redaktionsmitglied 
Arkadius Guzy

Untererthal — Bauwillige finden im Stadtteil keine freien Flächen. Das Problem treibt viele Untererthaler um, wie in der Bürgerversammlung deutlich wurde, da Wegzüge aus dem Ort drohen.
Es gibt zwar noch 32 Bauplätze, doch befinden sie sich in der Hand privater Eigentümer. Von ihnen war auf Anfrage der Stadt nur einer bereit, sein Grundstück zu verkaufen, wie Franz Merz von der Stadtverwaltung erklärte. Es gebe dagegen aktuell vier Interessenten, die bauen wollen. Einige haben offenbar bereits angedeutet, den Ort zu verlassen, wenn sie kein Grundstück finden.
Angesichts der zahlreichen Lücken wird die Stadt kein neues, großes Baugebiet ausweisen können, wie Bürgermeister Armin Warmuth (CSU) deutlich machte. Es gebe allerdings Überlegungen, mit einzelnen, begrenzten Maßnahmen Bauland zur Verfügung zu stellen, "wenn es reinpasst". Merz nannte als Beispiel eine Fläche in der Nähe des Friedhofs, die infrage käme.
Voraussetzung ist, dass es ein konkretes Interesse gebe, wie der Bürgermeister sagte. Er sprach davon, dass ein Bauzwang gelten wird.
Eine Teilnehmerin der Bürgerversammlung klagte über die hohen Preisvorstellungen der privaten Grundeigentümer. Merz erklärte, dass für Bauland bisher ein Richtwert von 18 bis 20 Euro pro Quadratmeter ermittelt worden sei - die Erschließungskosten nicht mitgerechnet. Das sei aber nur ein Durchschnittswert. Merz: "Ansonsten richtet sich der Preis normal nach Angebot und Nachfrage."



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