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Lichtenfels

Es gibt noch Zuschüsse

Kreisausschuss  Der Landkreis hat neue Fördersätze für denkmalpflegerischer Maßnahmen.
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Aufwendig wurde das Haus in Trieb unter denkmalpflegerischen Aspekten saniert. Vom Landkreis gab's 1025 Euro dazu. Foto: AndreasWelu
Aufwendig wurde das Haus in Trieb unter denkmalpflegerischen Aspekten saniert. Vom Landkreis gab's 1025 Euro dazu. Foto: AndreasWelu
von unserem Mitarbeiter Andreas Welz

Kreis Lichtenfels — Das Einsparkonzept für freiwillige Leistungen des Landkreises sieht vor, dass Kreiszuschüsse zur Förderung denkmalpflegerischer Maßnahmen auf 5000 Euro festgesetzt werden. Für Anträge, die ab dem Juli 2015 eingehen, betragen die Zuschüsse bis Kosten in Höhe von 10 000 Euro neun Prozent, bis Kosten in Höhe von 35 000 Euro für die ersten 10 000 Euro neun Prozent für weitere Kosten bis 25 000 Euro fünf Prozent. Bei Kosten über 35 000 Euro beträgt neben neun und fünf Prozent letztlich der Zuschuss drei Prozent bis zum Höchstsatz von 5000 Euro.
Am Beispiel eines Hauses in Trieb, Berghof 2, machte Abteilungsleiter Anton Fleischmann deutlich, dass bei der Neuein deckung des Daches und der Erneuerung von Fenstern rund 25 000 Euro investiert wurden. Die denkmalpflegerischen Mehrkosten betrugen 12 500 Euro. Davon wurden 10 000 mit neun und 2500 mit fünf Prozent gefördert. Der Kreiszuschuss betrug demnach 1025 Euro.
Im Haushalt stünden 91 000 Euro zur Verfügung, erklärte Landrat Christian Meißner (CSU). Die Höhe nicht abgerufener Zuschüsse betrage 52 000 Euro.
Der Landkreis Lichtenfels wächst. Im Zuge des Verfahrens der Ländlichen Entwicklung für Rothmannsthal erfuhr das Gemeindegebiet Wattendorf (Landkreis Bamberg) eine Minderung von 0,18 Hektar, die dem Landkreis Lichtenfels zugeschlagen wurde.
Dem Haushaltsplan des Landschaftspflegeverbandes des Landkreises wurde zugestimmt. Der Plan sieht Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 470 000 Euro vor. Der Landkreis beteiligt sich mit 8700 Euro Mitgliedsbeitrag. 37 000 Euro wurde für die Restfinanzierung von Maßnahmen geplant.
Aufgrund aktueller Verkehrszahlen wurde der Tarifvertrag mit dem Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) erneuert, gab Landrat Meißner bekannt. Nach der Neuberechnung steigen die Ausgleichsverpflichtungen des Landkreises von 157 000 auf 167 000 Euro. Für 2016 bis einschließlich 2019 erhöht sich der Beitrag 102 000 auf 111 000 Euro.

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