Lichtenfels

Erzbischof zeigt die Apps auf seinem Handy

Lichtenfels — Erzbischof Ludwig Schick spendete am Samstag in der Pfarrkirche "Heilige Familie" im Rahmen eines Festgottesdienstes unter Konzelebration von Pfarrer George Thottanka...
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Erzbischof Ludwig Schick firmte in der Pfarrkirche "Heilige Familie" 35 Jungen und Mädchen. Foto: Alfred Thieret
Erzbischof Ludwig Schick firmte in der Pfarrkirche "Heilige Familie" 35 Jungen und Mädchen. Foto: Alfred Thieret
Lichtenfels — Erzbischof Ludwig Schick spendete am Samstag in der Pfarrkirche "Heilige Familie" im Rahmen eines Festgottesdienstes unter Konzelebration von Pfarrer George Thottankara und dem Islinger Pfarrer Henryk Chelkowski 35 Jugendlichen der Pfarreien "Heilige Familie", Isling, Mistelfeld-Klosterlangheim sowie der Kuratien Rothmannsthal und Trieb das Sakrament der Firmung.
Der Pfarrgemeinderatsvorsitzende Paul Endres hieß die Firmlinge willkommen, die im Verlauf eines halben Jahres durch den Pastoralreferenten Thomas Reich auf dieses wichtige Ereignis in ihrem Leben vorbereitet wurden.
Der Erzbischof sprach in seiner Predigt vom Heiligen Geist, der durch die von ihm zu vollziehende Handauflegung und die Salbung mit Chrisam auf die Firmlinge herabkommen soll, um sie für ihr Leben zu stärken. Man könne aber nur etwas empfangen, wenn man dafür offen ist. So sei es auch mit dem Heiligen Geist. "Wenn der Geist Gottes in uns Einkehr halten soll, dann müssen wir auch für ihn einen Platz in unserem Herzen schaffen."

Im "Stundenbuch" stehen Gebete

Um das Ganze plausibler zu machen, zog der Erzbischof für einen Vergleich sein Handy aus der Tasche und zeigte den Firmlingen verschiedene Apps, die er auf sein Mobilgerät geladen hatte.
So seien beispielsweise unter "Stundenbuch" alle Gebete gespeichert, die ein Priester am Tag beten soll. Man könne die Apps aber nur dann nutzen, wenn man sie auflädt und abruft. Ähnlich verhalte es sich mit dem Heiligen Geist. Dieser sei immer für einen da, man müsse ihn aber gleichsam auf dem Bildschirm des Lebens immer wieder aufrufen. Nach der Erneuerung des Taufversprechens durch die Firmlinge spendete der Erzbischof den Jugendlichen das Sakrament der Firmung, indem er den Firmlingen die rechte Hand auf den Kopf legte und ihnen mit Chrisam ein Kreuz auf die Stirn zeichnete.
Die Band "Unikat" mit Pastoralreferent Thomas Reich gestaltete den Gottesdienst musikalisch mit. Alfred Thieret
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