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Trebgast

Ersatz für die morsche "Rialto-Brücke"

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von unserem Mitarbeiter Dieter Hübner

Trebgast — Die bisherige "Rialto-Brücke", die vom Trebgaster Schulhof ins gegenüberliegende Biotop führt, ist morsch und musste inzwischen gesperrt werden. Dieses Gelände wird von den Schülern sehr intensiv genutzt. Im Sommer siedelt Manfred Reitmeier dort immer ein Bienenvolk an, im Herbst finden Kartoffelfeuer statt, und die Arbeitsgemeinschaft ‚Garten und gestalten‘ ist dort ebenfalls sehr aktiv. Der Gemeinderat beschloss am Montagabend, auf dem vorhandenen Fundament einen Unterbau mit Stahlprofilträgern und eine Lauffläche mit Gitterrosten und Geländer anzubringen, um den Zugang wieder zu ermöglichen. Die Kosten betragen etwa 13 000 Euro.
Die Arbeiten am Feulner Bach, wo Wurzeleinwuchs eine Rohrleitung verstopft hat, erledigt die Firma ROH-Bau zum Preis von 12 994,80.

Erneuerung lässt auf sich warten

Die Erneuerung der Brücke über den Weißen Main bei der ehemaligen Trebgaster Mühle lässt weiter auf sich warten. Nach wie vor ist nicht ganz klar, welche Rechte noch zu berücksichtigen sind. Helmut Küfner (SPD-WG) wird langsam etwas ungeduldig, zumal die fehlende Anbindung zunehmend auch von Wanderern moniert wird. "Seit einem dreiviertel Jahr sind wir in der Schwebe und dabei, zu klären, was Sache ist. Es wird Zeit, jemanden damit zu beauftragen." Stellvertretender Bürgermeister Albert Kolb (SPD-WG) ergänzte: "Wir wissen nicht, was wir dürfen und was wir können." Der Bürgermeister wurde beauftragt, entsprechende Schritte einzuleiten.
Folgende Bauanträge wurden befürwortet: Simone und Manfred Naser, Lindau - Neubau einer Reithalle (auf die Schaffung ausreichender Parkmöglichkeiten für die Nutzer ist zu achten), sowie Marion und Ralf Schertel, Bruckäckerlein 10 - Erweiterung des Wohnhauses, Bau dreier Garagen mit Wohnung, Geräteschuppen und Stellplätzen.

Vereinsförderung angepasst

Die Vereinsförderung der Gemeinde basiert auf einem Schlüssel, der außer weiteren Kriterien vor allem die Mitgliederzahl und das Anlagevermögen der Vereine berücksichtigt. Beim Verband Wohneigentum (Siedlerbund) haben sich dabei seit 1990 wesentliche Veränderungen ergeben, die eine Anpassung des bisherigen jährlichen Zuschusses auf künftig 290 Euro erforderlich machten.

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