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Altenkunstadt

Erbsen-Klatsch-Bahn hatte beim Brunnenfest Premiere

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Pfaffendorf — "So etwas kann auch nur uns passieren", jammerte Vorsitzende Maria Wiehle, als sie morgens aus dem Fenster blickte. Es regnete und hatte auch nicht den Anschein, dass sich dies innerhalb der nächsten Stunden ändern würde.
Auch wenn es Petrus mit den Pfaffendorfern nicht sonderlich gut meinte, so wurde das 18. Brunnenfest des Obst-und Gartenbauvereins dennoch zu einem schönen Gemeinschaftserlebnis.
Viele Besucher fanden sich in der Ortschaft am Fuß des Kordigastes ein und verbrachten bei einem bunten Programm vergnügliche Stunden. "Rekordzahlen wird es diesmal freilich nicht geben. Aber beim Wetter weiß man halt nie", meinte Wiehle.
Die Vereinschefin und ihr Mitarbeiterteam hatten das bunte Familienspektakel hervorragend organisiert. Das Pfaffendorfer Ortszentrum mit dem Gemeinschaftshaus "Die Scheune" präsentierte sich als großer Festplatz mit Unterhaltungs- und Vergnügungsangeboten für Jung und Alt. Wegen der feuchten Witterung hatte man ein Zelt aufgestellt. Doch am gemütlichsten war es in den Räumen der "Scheune".
"Das Pfaffendorfer Brunnenfest hat sich zu einem beliebten Event entwickelt, der aus dem gesellschaftlichen Leben der Gemeinde Altenkunstadt nicht mehr wegzudenken ist", erklärte Bürgermeister Robert Hümmer. Nachdem das neue Gemeindeoberhaupt das erste Fass Gerstensaft angezapft hatte, stieß er mit der Vorsitzenden Maria Wiehle und Mitgliedern des Führungs- und Helferteams der Gartenfreunde auf ein gutes Gelingen an. Ging es beim Frühschoppen eher ruhig zu, so herrschte um die Mittagszeit Hochbetrieb. In der Küche des Gemeinschaftshauses verrichteten Frauen Schwerstarbeit. Mit interessanten Aktionen sorgte die Jugendgruppe "Grüne Wichtel" des Obst- und Gartenbauvereins unter der Leitung von Manuela Schardt dafür, dass keine Langeweile aufkam. In der geräumigen Garage der Familie Birk wurden Luftballon-Rasseln gebastelt, Schlüsselanhänger kreiert und bei einem Akustik-Memory Gehör und Gedächtnis trainiert. Premiere feierte die Erbsen-Klatsch-Bahn, wo die Kinder Reaktionsvermögen, Zielsicherheit und Schnelligkeit unter Beweis stellen konnten. Otto Schardt baute die Anlage.
In der Schminkecke verpassten Mitarbeiterinnen der Tagesstätte St. Anna des Heilpädagogischen Zentrums Lichtenfels den Kindern eine abenteuerlich-bunte Gesichtsbemalung. Als "absoluter Renner" erwies sich die große Trödeltombola. Sämtliche Preise für den Losverkauf waren von Bürgern der kleinen Ortschaft gestiftet worden. Der Erlös der Tombola kommt der Jugendarbeit der Gartenfreunde zugute. bkl

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