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Kulmbach

Engagierter Kulmbacher: Jürgen Arlt feierte 75. Geburtstag

Bei einem zünftigen Beisammensein feierte Jürgen Arlt am Freitag seinen 75. Geburtstag. Der langjährige ehemalige Betriebsratsvorsitzende der Firma Ireks ve...
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Engagierter Kulmbacher: Jürgen Arlt (vorne, Mitte) feierte mit seiner Frau Grete (links daneben) und vielen Gästen seinen 75. Geburtstag.  Foto: Uschi Prawitz
Engagierter Kulmbacher: Jürgen Arlt (vorne, Mitte) feierte mit seiner Frau Grete (links daneben) und vielen Gästen seinen 75. Geburtstag. Foto: Uschi Prawitz
Bei einem zünftigen Beisammensein feierte Jürgen Arlt am Freitag seinen 75. Geburtstag. Der langjährige ehemalige Betriebsratsvorsitzende der Firma Ireks versteht und verstand es stets zu leben; er war immer aktiv, einer von denen, die nicht können, ohne etwas zu tun. Seit 1979 ist er Vorsitzender des Gesangsvereins Eintracht-Blaich, seit 1988 Vorsitzender des Philatelisten-Clubs Kulmbach. "Damals wurden noch Briefe mit schönen Briefmarken geschrieben, die habe ich in der Firma alle gesammelt", erinnerte sich der Jubilar.


Ein Lob vom früheren Chef

Sein ehemaliger Chef, Hans Albert Ruckdeschel, der mit seiner Frau Margit - wie viele weitere Gäste - zum Geburtstag gratulierte, hatte nur gute Erinnerungen an die Zusammenarbeit mit Jürgen Arlt: "Er war 51 Jahre bei Ireks, davon 40 Jahre im Betriebsrat, 20 Jahre Betriebsratsvorsitzender und 20 Jahre Mitglied im Aufsichtsrat - und es herrschte immer bestes Einvernehmen." Im Lauf der Jahre sei ein gegenseitiges Vertrauensverhältnis gewachsen, was unverzichtbar sei.
Im Herzen ist Arlt noch immer bei seiner alten Firma. "Jedes Mal, wenn ich an der Ireks vorbeifahre, denke ich gerne an meine aktive Zeit. Ich konnte einen kleinen Beitrag zu etwas Großem leisten." Wohl deswegen war er der Initiator des Rentner-Stammtisches der Ireks, der sich alle drei Wochen in der "Schmiede" trifft.
Der gebürtige Schlesier kam als Kleinkind mit seiner Mutter über Bamberg mit einem Pferdegespann nach Kulmbach. "Eigentlich wollten wir wieder zurück in die Heimat nach Grünberg, aber die Pferde hatten keine Kraft mehr, und der Kutscher hat uns hier zurückgelassen."


Leidenschaft fürs Reisen

Erste Unterkunft war das frühere Pförtnerhaus der Kulmbacher Spinnerei. 1970 heiratete er seine Frau Grete und fand damit jemanden, der eine große Leidenschaft teilte: das Reisen. "Wir haben keine Kinder, aber wir sind fast um die halbe Welt gereist", erzählte der Träger der Kulmbacher Stadtmedaille. Zu seinen schönsten Reisezielen gehörten Namibia und Spitzbergen, insbesondere wegen der faszinierenden Tierwelt - im Norden hat er sogar Eisbären gesehen. "Ich bin froh, dass ich noch so aktiv sein und mich um meine Vereine kümmern kann."
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