Eltmann

Eltmann lebt den Rhythmus

Die Stadtkapelle präsentierte sich auf höchstem Niveau. Dirigent Andreas Stieler hat in sechs Jahren einen Klangkörper aufgebaut, der verjüngt ist und sich sehen lassen kann. Der Abschied fiel schwer. Die Musik war toll.
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Auch die Mitglieder des Jugendorchesters zeigten, dass sie ihre Instrumente schon beherrschen und bald die Stadtkapelle bereichern werden.
Auch die Mitglieder des Jugendorchesters zeigten, dass sie ihre Instrumente schon beherrschen und bald die Stadtkapelle bereichern werden.
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Ein Glanzlicht stellte die "Sommer-Serenade" der Stadtkapelle Eltmann dar. Die Besucher hörten Filmklassiker und Ohrwürmer im "Glenn-Miller-Sound", bis hin zu Hits aus "Star Wars" oder "We are the world" von Michael Jackson reichte das Programm. Der unterhaltsame Sommerabend erhielt im Pfarrhof viel Beifall.
Auftakt "African Symphony": Diese lebendige Komposition des amerikanischen Sängers und Pianisten Van McCoy rückte als Eröffnungsstück das Schlagwerkregister in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Hörner und Posaunen trugen zum afrikanisch wirkenden Klang bei. Bei "Pirates of the Caribean" und "John Williams in Concert" bot die Stadtkapelle unter Leitung ihres Dirigenten Andreas Stieler ihr ganzes Können auf.


Die Jugend tritt ins Rampenlicht

Der große Klangkörper besteht heute aus vorwiegend jungen Musikern, in denen auch die Nachwuchsarbeit des Vereins deutlich wird. Gespannt waren deswegen alle auf den Auftritt des Jugendorchesters, der mit "Star Wars" begann. Mit "Czardas", "Land oft the Pharaos", "Cyclist in Moscow" und "Farmhouse Rock" machten sie eine kleine Weltreise. Die jungen Musiker Lukas Hofmann (Klarinette), Frank Tristan Muse (Saxofon), Nikolaus Nölscher, Florian Scheuring, Greta Schwemmlein (Trompete), Carl Patrick Muse (Waldhorn) und Kim Engel (Posaune) zeigten ihre Fortschritte und dass sie bald an die Türe der großen Stadtkapelle klopfen können.
In der "New York Ouvertüre" ließ die Stadtkapelle die beeindruckende Stadt mit ihrem pulsierenden Leben in Tönen erklingen - von der geschäftstüchtigen 5th-Avenue bis hin zum Nachtleben auf dem Broadway. Dazu passte "In the mood" im Glenn-Miller-Sound" und der Michael Jackson Song "We are the world", ein Songprojekt von 45 Popstars gegen den Hunger in der Welt. Viele weitere Titel folgten. "Special Guest" im Orchester war dabei Mike Schlee auf seiner Gitarre. Über die Solisten Marius Alka (Posaune), Benjamin Scheller (Euphonium), Ferdinand Göpfert (Waldhorn), Benedikt Pfuhlmann (Schlagzeug) mit Andreas Stieler (Trompete) konnte man bei dem Titel "Happy" von Frank Bernaerts nur "happy" sein.


Abschied von Andreas Stieler

Einen kleinen Wermutstropfen gab es: Vorsitzender Alexander Alka verabschiedete Dirigent Andreas Stieler, der nach sechs Jahren die Stadtkapelle verlässt. Seine Handschrift wurde an diesem Abend noch einmal sichtbar, denn nahezu die Hälfte der Musiker der "großen Kapelle" ist durch seine Bläserklasse und sein Jugendorchester gelaufen. Die Ausbildung nahm unter ihm einen hohen Stellenwert ein. Momentan hat die Stadtkapelle keine Nachwuchssorgen.
Dem scheidenden Dirigenten wünschte man für seinen beruflichen Werdegang als Lehrer und sein weiteres musikalisches Wirken viel Erfolg. Andreas Stieler war von 2010 bis 2015 Solotrompeter der Uni-Big-Band Bamberg und in vielen anderen Gruppierungen erfolgreich als Trompeter. Sicherlich wird man weiter von ihm hören.
Die Stadtkapelle und das Jugendorchester verabschiedeten sich dann mit der "Peer Gynt Suite" sowie "Forrest Gump". Der lange Beifall bezeugte die Gunst des Publikums.
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