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Kaltenbrunn im Itzgrund

Eltern müssen für Itzgrundstrolche künftig mehr bezahlen

Der Besuch der Kindertagesstätte Itzgrundstrolche im Itzgrunder Gemeindeteil Lahm wird ab Herbst teurer. "Wir haben ein erhebliches Defizit in Höhe von 26 0...
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Der Besuch der Kindertagesstätte Itzgrundstrolche im Itzgrunder Gemeindeteil Lahm wird ab Herbst teurer. "Wir haben ein erhebliches Defizit in Höhe von 26 000 Euro im Jahr", begründete Erster Bürgermeister Werner Thomas in der jüngsten Gemeinderatssitzung am Mittwoch im Rathaus Kaltenbrunn die Gebührenerhöhung.
Auf ungeteilte Zustimmung stieß die neue Gebührensatzung freilich nicht. Zweite Bürgermeisterin Nina Liebermann (CSU) entgegnete: "Wir wollen eine familienfreundliche Gemeinde sein!" Sie schlug stattdessen vor, im neuen Kindergartenjahr, also von September 2017 bis August 2018, erst einmal die weitere Entwicklung zu beobachten. Man könne bis September die tatsächlichen Kosten nur ungefähr einschätzen. Man könne ja nur spekulieren, wie viele Kinder die Einrichtung dann besuchen werden und welche Buchungszeiten anfallen. Allerdings gestand die Stellvertreterin von Bürgermeister Thomas zu, dass zumindest im Kinderkrippenbereich die Gebühren steigen sollten. Liebermann: "Da müssen wir wohl in den sauren Apfel beißen." Bürgermeister Thomas und Verwaltungsrat Dieter Scherbel, der geschäftsleitende Beamte, machten aber auch klar, dass die Möglichkeiten der Gemeinde, die ja die Kindergartenträgerin ist, eher begrenzt seien. Mit der letzten Endes bei drei Gegenstimmen beschlossenen Gebührensatzung reduziere sich das Defizit ja auch nur auf etwa 20 000 Euro. Mit den neuen Gebührensprüngen zwischen den unterschiedlich langen Buchungszeiten folge die Gemeinde ja auch nur den eigentlich zwingenden Vorgaben der bayerischen Staatsregierung.
Je nach Buchungszeit erhöhe sich die Gebühr um jeweils neun Euro im Kindergarten bzw. um jeweils zwölf Euro in der Kinderkrippe. Der niedrigste Satz bei maximal zwei Stunden Buchungszeit kostet also bei den älteren Kindern ab drei Lebensjahren 68 Euro im Monat, wie bisher auch. Bei einer Maximalbetreuungs- und damit Buchungszeit von mehr als acht Stunden am Tag werden dann ab September dieses Jahres also 131 Euro statt bisher 124 Euro fällig. Bei den jüngeren Krippenkindern kostet die Buchungszeit bis zu zwei Stunden am Tag wie bisher 89 Euro. Bei einer Maximalbuchungszeit (acht Stunden plus x) werden 173 Euro fällig, bisher waren es 145 Euro. Bei genauer Betrachtung relativieren sich jedoch diese Zahlen. Nach derzeitigem Stand werde die Maximalzeit in der Kinderkrippe gar nicht in Anspruch genommen. Im Kindergarten seien es vier Kinder.


Wehr zählt 188 Aktive

Scherbel stellte als Feuerwehrbeauftragter fest, dass die sechs Feuerwehren im Gemeindegebiet über 188 aktive Feuerwehrleute verfügen, darunter seien immerhin schon 15 weibliche Dienstleistende.

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