Michelau

Eleonore Kreutzer kann mit 90 noch etliche Gedichte aufsagen

Michelau. — In erstaunlich geistiger Frische feierte Eleonore Kreutzer im Katharina-von-Bora-Seniorenwohnhaus ihren 90. Geburtstag. Seit etwas mehr als einem Jahr verbringt sie hie...
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90. Geburtstag feierte Eleonore Kreutzer (mit Blumen) im Katharina-von-Bora-Seniorenwohnhaus. Es feierten mit: Tochter Roswita Arnold, Enkel Steffen Kreutzer, Bürgermeister Helmut Fischer und Einrichtungsleiterin Maria Schraud (von links).  Foto: Heinz Marr
90. Geburtstag feierte Eleonore Kreutzer (mit Blumen) im Katharina-von-Bora-Seniorenwohnhaus. Es feierten mit: Tochter Roswita Arnold, Enkel Steffen Kreutzer, Bürgermeister Helmut Fischer und Einrichtungsleiterin Maria Schraud (von links). Foto: Heinz Marr
Michelau. — In erstaunlich geistiger Frische feierte Eleonore Kreutzer im Katharina-von-Bora-Seniorenwohnhaus ihren 90. Geburtstag. Seit etwas mehr als einem Jahr verbringt sie hier ihren Lebensabend.
Mit ihrer offenen und freundlichen Art hat sie bei den Mitbewohnern schon viele Freunde gefunden. Die Jubilarin wurde am 9. Juni 1925 in Kaspauer geboren und wuchs mit vier Geschwistern auf einem Bauernhof auf. 1948 heiratete sie Johann Kreutzer, dem sie eine Tochter und zwei Söhne schenkte. Nach dem Hausbau 1958 zog die Familie nach Altenkunstadt.
Eleonore Kreutzer hatte es nicht leicht in ihrem langen Leben. Viele Schicksalsschläge musste sie wegstecken. So kam 1972 der Schwiegersohn bei einem Unfall ums Leben, 1997 erlitt der eigene Sohn einen Schlaganfall und noch im selben Jahr ist die Schwiegertochter an einem Krebsleiden verstorben. Besonders hart getroffen hat sie nach 54 glücklichen Ehejahren der Tod ihres Ehemannes. Trotz alledem hat sie sich ihren Humor erhalten. So ist die Seniorin noch geistig fit, kann etliche Gedichte aufsagen, strickt gerne und löst sogar noch Kreuzworträtsel. Heute denkt sie noch an die vielen Urlaube, die sie in den Bergen und auch in Spanien verbrachte, wo sie mehrmals zu Besuch bei einer Freundin war.

Ständchen der Schwestern

Die Jubilarin ist eine gläubige Katholikin und war viele Jahre Vorsitzende des katholischen Frauenkreises in Altenkunstadt. Im Namen der Gemeinde sprach Bürgermeister Helmut Fischer die besten Glückwünsche aus und überreichte Blumen und ein Präsent. Im Namen des Heimes gratulierte Einrichtungsleiterin Maria Schraud. Besonders erfreut war sie auch über die musikalischen Glückwünsche, die ihr die Schwestern der Stationen mit einem Ständchen darbrachten. Heinz Marr

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