Meeder

"Eine sehr schöne Lage"

Die Gemeinde Meeder soll weiter wachsen und Bauwerbern die Möglichkeit bieten, sich anzusiedeln. Der Baubauungsplan sieht im Baugebiet "Nord-Ost V" insgesam...
Artikel drucken Artikel einbetten
Die Gemeinde Meeder soll weiter wachsen und Bauwerbern die Möglichkeit bieten, sich anzusiedeln. Der Baubauungsplan sieht im Baugebiet "Nord-Ost V" insgesamt elf neue Parzellen vor sowie die Erschließung eines Privatgrundstückes. Für dieses Baugebiet liegen laut Bürgermeister Bernd Höfer (CSU) bereits acht Bauanfragen vor, neun Parzellen sind demnach reserviert.
Die Interessenten erkundigen sich Höfers Worten zufolge immer wieder nach dem möglichen Baubeginn. Bisher, so der Bürgermeister, habe man mitgeteilt, dass noch in diesem Jahr der Spatenstich für die Erschließungsstraße erfolgen soll, um beispielsweise eine Bodenplatte für den Wintereinbruch herzustellen. "Spätestens jedoch im Frühjahr 2018 sollen die Grundstücke problemlos bebaubar sein", sagte Höfer in der Gemeinderatssitzung. Zwei Bauinteressenten möchten laut Höfer sofort ein Grundstück kaufen, und dies soll nun geregelt werden. Wie Architekt Horst-Dieter Göhring erläuterte, würde die Erschließung des Baugebietes 700 000 Euro kosten, beim Kauf aller Grundstücke zwischen 550 000 bis 580 000 Euro. Die Bauplätze befänden sich in leichter Südhanglage. "Das ist eine sehr schöne Lage, das sind sicherlich begehrte Bauplätze." Michael Ehrmann (SPD) wollte erst den Haushalt abgestimmt haben, bevor über die Erschließung diskutiert werde. "Wir stehen sicher alle voll und ganz hinter dem Projekt, aber ich denke, wir sollten erst den Haushalt abstimmen, bevor wir das in Angriff nehmen." Wie Bürgermeister Höfer mitteilte, werde der Entwurf in der kommenden Woche vorgelegt. Bei einem Ortstermin wurden laut Höfer starke Wellenausbildung im Fahrbahnbereich in der Kurve Breitenauer Straße, Riedweg sowie Oettingshäuser Straße und Großwalbarer Straße festgestellt, die Straßen liegen teils in der Unterhaltspflicht des Landkreises. Einen Anlass zum sofortigen Handeln sieht der Bürgermeister nicht. "Der Fahrbahnzustand ist schlecht, aber es besteht noch keine Gefahr für die Verkehrssicherheit."


Genaues weiß man nicht

In den Planungen des Landkreises Coburg seien für das Jahr 2020 eine Deckenbaumaßnahme im Zuge der CO 18 in Großwalbur vorgesehen. Allerdings könne momentan keine verbindliche Aussage getroffen werden, wann in der Ortsdurchfahrt tatsächlich gebaut werde. "Somit wird damit gerechnet, dass im Frühjahr 2018 konkrete Aussagen getroffen werden können." Mit dem Umbau des Meederer Rathauses wird das Kommunalinvestitionsprogramm in Oberfranken (KIP) umgesetzt. Es sollen ein barrierefreier Zugang, Sanitäranlagen und Stellplätze geschaffen werden. Der Gemeinderat hat sich für das wirtschaftlich günstige Angebot aus der Submission entschlossen. ga

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren