Weidhausen bei Coburg

Eine Zitterpartie kündigt sich beim TVW an

Weidhausen — Die Luft ist dünner geworden für die Handballerinnen des TV Weidhausen. Deshalb kommt der Partie gegen den TV Münchberg, die am Sonntag in der Michelauer Mainfeldhalle...
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Der TVW-Trainer Stefan Barthelmeß schwört seine Damen auf einen Sieg gegen den TV Münchberg ein. Foto: Klaus Gagel
Der TVW-Trainer Stefan Barthelmeß schwört seine Damen auf einen Sieg gegen den TV Münchberg ein. Foto: Klaus Gagel
Weidhausen — Die Luft ist dünner geworden für die Handballerinnen des TV Weidhausen. Deshalb kommt der Partie gegen den TV Münchberg, die am Sonntag in der Michelauer Mainfeldhalle angepfiffen wird, eine ganz besondere Bedeutung zu. Das Spiel wurde von 14.30 auf 16.30 Uhr verlegt.
Nach einer spielfreien Woche hatten die Frauen um ihren Trainer Stefan Barthelmeß genügend Zeit die herbe 21:38-Niederlage gegen die HG Ingolstadt zu verdauen. Das ändert jedoch nichts daran, dass ein "Kellerderby" in der Mainfeldhalle angepfiffen wird. Denn auch dem TV Münchberg steht das Wasser bis zum Hals. Lediglich gegen das Schlusslicht, den Aufsteiger HG Kunstadt, konnten die Ostoberfranken bisher punkten. Ansonsten setzte es zum Teil deftige Niederlagen.
Dabei haben die Gäste einen gut besetzten Kader, doch gemeinsam mit ihrem Trainer Jürgen Albertz konnten sie bisher nicht richtig Tritt fassen. Auch das Nachbarderby gegen den TV Helmbrechts haben sie, wenn auch in fremder Halle, mit 31:25 verloren.
Klar dass beide Trainer ihre Hoffnungen darauf setzen, dass wieder ein Sieg eingefahren wird. Den 31:23-Erfolg des TV Weidhausen über den TV Münchberg vom April diesen Jahres kann man nicht als Maßstab heranziehen, da die damals erfolgreichsten Werferinnen des TVW die Mannschaft inzwischen verlassen haben.
Zweifellos hat der TV Weidhausen noch immer das Potenzial, die oberfränkischen Mannschaften in eigener Halle zu schlagen. Das kann aber nur gelingen, wenn der TVW in guter Besetzung aufläuft. Dazu gehören ein starker Rückraum mit Aylin Faber, die Durchsetzungskraft von Yvonne Lang auf der "Halben", eine gut aufgelegte Stefanie Hergenröder, die von Nora Streicher wirkungsvoll unterstützt wird. Natürlich darf man auch das Heimpublikum nicht vergessen, das seine Mannschaft zum Sieg tragen kann. Doch auf das Nervenkostüm wird es bei einer derartigen Zitterpartie wie sie am Sonntag wohl stattfindet, sicherlich ankommen. kag
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