Nordhalben

Ein seltenes KAB-Jubiläum

Leonhard Daum ist seit 60 Jahren Mitglied in der KAB Nordhalben und wurde dafür in der Jahreshauptversammlung ausgezeichnet. Gemeindereferent Bernd Sorgenfr...
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Maria Gerstner zeichnete bei der KAB Nordhalben Leonhard Daum für 60-jährige Mitgliedschaft mit Urkunde und Ehrennadel aus. Foto: Michael Wunder
Maria Gerstner zeichnete bei der KAB Nordhalben Leonhard Daum für 60-jährige Mitgliedschaft mit Urkunde und Ehrennadel aus. Foto: Michael Wunder
Leonhard Daum ist seit 60 Jahren Mitglied in der KAB Nordhalben und wurde dafür in der Jahreshauptversammlung ausgezeichnet.
Gemeindereferent Bernd Sorgenfrei ging im Tätigkeitsbericht des Führungsteams auf die Ölbergstunden ein, die als Andachten angeboten wurden. Ein Infoabend zum Thema Pflege war gut besucht. Unter dem Titel "KAB unterwegs" besuchte man das Tropenhaus Klein-Eden und nahm anschließend an einer Führung in der Wehrkirche in Steinbach am Wald teil. Auf fruchtbaren Boden sei auch der Erwachsenenbildungsabend
zum Thema "Das Jahr der Barmherzigkeit aus der Sicht des Glaubens" gefallen, sagte Sorgenfrei.
Manfred Köstner informierte über zwei vorgesehene Veranstaltungen der Erwachsenenbildung in diesem Jahr. Dabei will man in Zusammenarbeit mit der evangelischen Kirche das Thema "Reformation" näher bringen. Weiterhin versucht man, den Nordhalbener Oliver Wunder, der seit vielen Jahren als hochrangiger Vertreter im Irak tätig ist, für einen Vortrag zu gewinnen. Mit der KAB-Gruppe will man auch heuer wieder einen Ausflug unternehmen. Ziel soll die Arnikastadt Teuschnitz sein. Der Einladung des Naturbadfördervereins zum zehnjährigen Bestehen will man Folge leisten, jedoch nicht als geschlossene Gruppe am Festzug teilnehmen, so die Meinung der Mitglieder.
Manfred Köstner rief die Mitglieder dazu auf, neue Mitglieder ins Boot zu holen. Nur durch neue Kräfte sei ein Fortbestand gewährleistet. Ansonsten müsste die Arbeit auf immer weniger Mitglieder verteilt werden, appellierte er an die Versammlung. Mathilde Wunder meinte, dass der Aktionskreis seit über 30 Jahren nach dem Motto "Sehen, Urteilen, Handeln" aktiv ist. Auch unterstütze man die anderen Gruppierungen und sei stets aufgeschlossen für neue Aufgaben und Herausforderungen.
Mathilde Wunder berichtete auch über den Gesprächskreis pflegender Angehöriger. Besonders hob sie dabei den Besuch in Hollfeld hervor. Pfarrer Bernhard Simon habe sich über die Gäste aus seiner Heimatgemeinde sehr gefreut. Auf 20 Jahre Handarbeitsgruppe konnte Ilse Dauer verweisen. Wie immer habe man die gefertigten Handarbeiten verkauft und den Erlös in Höhe von 800 Euro an das Jugendheim, den Gartenbauverein, für den Friedhof und der Jungfeuerwehr gespendet.
Rolf Schmeißner, der seit vielen Jahren die Seniorenfahrten organisiert, sprach von einer aufsteigenden Tendenz. Insgesamt haben 40 Teilnehmer an den verschiedenen Veranstaltungen teilgenommen. Er bat um Entbindung von diesem Amt, künftig werden sich deshalb Regina Wunder und Ilse Dauer um Seniorenfahrten kümmern.


Aufruf zur Sozialwahl

Die Bundesleitung der KAB dankte Erika Pöhnlein und Klaus Pötzinger für 25-jährige Mitgliedschaft mit Urkunde und Ehrennadel. Ein seltenes Jubiläum feierte Leonhard Daum, der schon seit 60 Jahren Mitglied in der KAB ist. Es sei in der heutigen Zeit keine Selbstverständlichkeit, dass man über einen solch langen Zeitraum einem Verband angehört, meinte Maria Gerstner. Sie dankte auch im Namen des KAB-Kreisverbandes und des Diözesanverbandes. Dabei habe sich im Land, der Kirche und der KAB vieles geändert. Der starke Verband habe vielen Menschen Heimat und Orientierung geben und wolle auch für die kommenden Generationen da sein.
Darüber hinaus ging Maria Gerstner auf die Sozialwahlen, eine der größten und wichtigsten Wahlen, ein und rief zur Teilnahme auf. Die Wahlbeteiligung war im Landkreis Kronach beim letzten Mal die zweitstärkste in ganz Deutschland.
Für den 18. Mai sei vom Kreisverband ein Stammtischgespräch in Nordhalben vorgesehen, informierte sie.
Gemeindereferent Bernd Sorgenfrei gab eingangs mit einer Schafkopfkarte einen geistlichen Impuls. Er machte deutlich, dass auch die höchsten Trümpfe ohne "Schmiere" wenig Punkte einbringen. Auf der anderen Seite könne die niedrigste Karte zum Schluss der Trumpf sein. Wer ein schlechtes Blatt beim Kartenspiel hat, ist in der Regel nie allein, dies könne auch für die Kirche und die KAB gelten. "Auch wenn wir nicht die Trümpfe in der Hand haben, können wir gemeinsam was erreichen", so Gemeindereferent Bernd Sorgenfrei. m
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