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Mühlhausen

Ein letztes Buch als Johann Fleischmanns Vermächtnis

Heute jährt sich der Todestag des Ebrachgründer Heimatforschers Johann Fleischmann zum dritten Mal. Sein letzter Wunsch sei es laut seinem Sohn Marius gewes...
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In "Mesusa 10" geht es unter anderem um das Schächten. Foto: privat
In "Mesusa 10" geht es unter anderem um das Schächten. Foto: privat
Heute jährt sich der Todestag des Ebrachgründer Heimatforschers Johann Fleischmann zum dritten Mal. Sein letzter Wunsch sei es laut seinem Sohn Marius gewesen, dass sein Buch "Mesusa 10" noch veröffentlicht wird - so wie es ist, unfertig. "Mesusa 10 - das Unvollendete sozusagen", wie Marius Fleischmann anfügt. Wobei nicht viel fehle, lediglich Eingangs- oder Geleitworte. "Hier und da" wären auch ein paar Markierungen und Anmerkungen vorhanden. "Halt einfach so, wie er es hinterlassen hat."
Freunde in Israel halten zu Ehren und zum Gedenken an Johann Fleischmann an seinem Todestag eine Gedenkstunde ab. Dazu sind bereits vorab mehrere Bücher nach Israel wie auch in die USA, nach Frankreich, Belegien, England und natürlich innerhalb Deutschlands verschickt worden.
Den Schwerpunkt seiner Arbeit hatte Johann Fleischmann auf die Erforschung der deutsch-jüdischen Geschichte der Region gelegt. Durch seine Forschungen spannte er ein Netzwerk an Kontakten über die ganze Welt.
Fleischmann kann als "geistiger Vater" des Mahnmals auf dem Kirchenvorplatz in Mühlhausen gesehen werden. Im Heimatboten, dem Jahrbuch des Heimatvereins Reicher Ebrachgrund, hat er unzählige Artikel veröffentlicht. Neben vielen anderen Publikationen sind jedoch seine Bücher aus der Mesusa-Reihe sein wertvollster Nachlass. Das neu aufgelegte "Mesusa 10" kann ab Donnerstag, 1. Dezember, ausschließlich in der Kreissparkasse Mühlhausen erworben werden.

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