Laden...
Coburg

Ein langes glückliches Leben mit der Jugendliebe

von unserer Mitarbeiterin GAbi Arnold Coburg — Fragt man Martin Roscher nach den schönen Dingen seines langen Lebens, dann kommt die Antwort ganz spontan. "Das Schönste ist meine F...
Artikel drucken Artikel einbetten
Viele Glückwünsche gab es zum 90. Geburtstag, von links: Claudia Roscher-Bernhardt, Ronald Bernhardt, Brunhilde Roscher, Martin Roscher und Oberbürgermeister Norbert Tessmer. Foto: Gabi Arnold
Viele Glückwünsche gab es zum 90. Geburtstag, von links: Claudia Roscher-Bernhardt, Ronald Bernhardt, Brunhilde Roscher, Martin Roscher und Oberbürgermeister Norbert Tessmer. Foto: Gabi Arnold
von unserer Mitarbeiterin GAbi Arnold

Coburg — Fragt man Martin Roscher nach den schönen Dingen seines langen Lebens, dann kommt die Antwort ganz spontan. "Das Schönste ist meine Frau," sagt er und strahlt bei diesem Worten. Seine Ehefrau Brunhilde kennt er von Jugend an, gemeinsam haben die beiden die Höhen und Tiefen des Lebens gemeistert. Am Sonntag feierte der Jubilar seinen 90.Geburtstag mit seiner Frau und im Kreise seiner Familie.
Geboren wurde Martin Roscher am 1.März 1915 im sächsischen Erzgebirge, wo er auch seine Schulzeit absolvierte und im Anschluss den Beruf des Maschinenschlossers erlernte. Danach folgte der Arbeitsdienst, und mit 17 Jahren durfte er mit Erlaubnis der Eltern seinen Führerschein absolvieren. Nach Coburg kam der Jubilar nach Ende des Zweiten Weltkrieges, seine erste Übernachtungsstätte war die Kaserne in der Neustadter Straße. Roscher erinnert sich an das Hochwasser im Jahr 1946, als er gemeinsam mit einem Kameraden den Menschen half und so eine Zuzugsgenehmigung erhielt.

Jugendliebe geheiratet

Seine Frau Brunhilde kannte bereits aus der Heimat, sie war "schwarz" über die Grenze nach Franken gekommen. Er heiratete seine große Liebe im Jahr 1951. Das junge Paar wohnte damals in einem Zimmer. Martin Roscher fand eine Anstellung bei der Kohlenhandlung Buhl, die er im Jahr 1963 übernahm. Während Brunhilde im Büro tätig war, kümmerte er sich um die Auslieferung der Kohlen und Brennstoffe. 23 Jahre war selbständig bis zur seiner Rente im Jahr 1986.
Früher hat das Ehepaar Roscher gerne das Theaterabo genutzt und die Vorstellungen im Landestheater besucht, nur heute lässt es die Gesundheit des Jubilars nicht mehr zu. Martin Roscher ist Mitglied im "Bund der Vertriebenen" und im Thüringer Waldverein. Er erinnert sich besonders gerne an Sommertage im Biergarten auf Sennigshöhe.
Busreisen führten das Paar nach Italien, Schlesien oder in die Alpen. Zu seinen Hobbys zählen die Hahnweggemeinde und das Coburger Leben. Seit er in Rente ging, sammelt er viele "Coburger Geschehnisse".

Der Wunsch: Gesundheit

Das Ehepaar Roscher wohnt im Eigenheim "Am Schießstand", wo der Jubilar stolz in seine Kellerbar führt. Gesundheit wünscht er sich und noch ein paar schöne Jahre mit seiner Frau Brunhilde. Gefeiert wurde der runde Geburtstag am Sonntag mit Tochter, Schwiegersohn, Enkeltochter Senta mit Ehemann. Im Namen der Stadt Coburg überbrachte Coburgs Oberbürgermeister Norbert Tessmer (SPD) die Geburtstagswünsche.

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren