Ebern
Dienstbeginn 

Ein Stern geht auf: neue Behörde

Am heutigen Montag richten die ersten Beamten der Landesbaudirektion Bayern im Eberner Rathaus ihre Arbeitsplätze ein. In den nächsten Monaten werden es 25 Mitarbeiter sein. Der Rossmann-Markt eröffnet am 11. Februar.
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Fügt sich schon gut ins Stadtbild ein: In den Büros der Landesbaudirektion Bayern gehen heute die Lichter an und die Ära als eigenständige Mittelbehörde des Freistaates beginnt. Foto: Ralf Kestel
Fügt sich schon gut ins Stadtbild ein: In den Büros der Landesbaudirektion Bayern gehen heute die Lichter an und die Ära als eigenständige Mittelbehörde des Freistaates beginnt. Foto: Ralf Kestel
Die erste Etappe des Umzugs der Landesbaudirektion von Nürnberg nach Ebern ist geschafft. "Die ersten acht Mitarbeiter haben am heutigenMontag ihren ersten Arbeitstag im alten Eberner Rathaus. In den nächsten Monaten wird sich die Mitarbeiteranzahl auf 25 erhöhen.
Sobald der Neubau fertig ist, werden bis zum Jahr 2020 rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Ebern arbeiten. Das ist eine enorme Aufwertung für die gesamte Region, da hochqualifizierte Arbeitsplätze geschaffen werden", informierte Innen- und Baustaatssekretär Gerhard Eck.
Zunächst hat der Freistaat Bayern von der Stadt Ebern rund 600 Quadratmeter im alten Rathaus für vier Jahre angemietet.
Die Büroräume wurden in den letzten Monaten vom Staatlichen Bauamt Schweinfurt mit Hochdruck saniert und umgebaut.
Derzeit laufen laut Ministeriums-Mitteilung die Grunderwerbsverhandlungen für ein neues Grundstück, auf dem ein Neubau für die Behörde entstehen soll.
Die Landesbaudirektion bearbeitet als technische Mittelbehörde die zivilen und militärischen Hochbauaufgaben des Bundes in Bayern. Sie ist zuständig für die baufachliche und rechtliche Aufsicht von Bundesbaumaßnahmen der staatlichen Bauämter. Also vom Klo-Häuschen auf dem Autobahn-Parkplatz bis zu jeder Bundesbehörde, die in Bayern angesiedelt ist. Aktuelles Beispiel: Die Schule der Bundespolizei in der einstigen Bamberger US-Kaserne.
Rund 400 Millionen Euro beträgt das Investitionsvolumen, das für diese Aufgaben jährlich umgesetzt wird.
Ab dem 1. Januar 2017 wird die Landesbaudirektion, bisher ein Teil der Autobahndirektion Nordbayern, eine eigenständige Behörde und trägt dann den Namen "Landesbaudirektion Bayern". Im Zuge der Heimatstrategie der Bayerischen Staatsregierung wurde der Dienstsitz von Nürnberg nach Ebern verlagert.


Bald folgt Rossmann

Und neben dem Einzug der Beamten der Landesbaudirektion, der auch letzte Zweifler, dass "die niemals kommen werden", verstummen lassen dürfte, zeichnet noch ein "Neuzugang" ab: Mit Sehnsucht erwartet, eröffnet am Samstag, 11. Februar der Rossmann-Markt. Endlich, seufzt so manche (Haus-)Frau!
Während der Büro-Start der Landesbaudirektion eher still vonstatten gehen dürfte, mag man sich den Ansturm auf den Rossmann-Markt in der Bahnhofstraße gar nicht vorstellen.

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