Ebrach

Ein Ruf-Taxi für Ebrachs Bürger

Anette Schreiber Drei Haltestellen in der Gemeinde und übers Jahr verteilt nicht einmal 20 Fahrgäste: Der Rufbus, der Ebracher zu weiteren Anschlussbussen n...
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Anette Schreiber

Drei Haltestellen in der Gemeinde und übers Jahr verteilt nicht einmal 20 Fahrgäste: Der Rufbus, der Ebracher zu weiteren Anschlussbussen nach Burgebrach bringen soll, hat keine Zukunft.
Dafür möchte Ebrach in Sachen ÖPNV einen neuen Weg beschreiten. Gerade auch nach einem Beschluss des Kreis-Umweltausschusses, wonach lokale Lösungen mit bis zu 2500 Euro im Jahr gefördert werden.


Zeiten vorgegeben

Wie Bürgermeister Max-Dieter Schneider den Ebracher Ansatz beschrieb, gibt es in der Gemeinde ein Unternehmen, das beispielsweise an zwei Tagen zu bestimmten Zeiten Fahrgäste aus allen Gemeindeteilen nach Ebrach (zu Busverbindungen) bringen und auch nach Hause befördern würde. Dafür müsste eine Stunde zuvor Bescheid gegeben werden. Pro Fahrgast werden 3,50 Euro fällig. Die Gemeinde zahlt die Differenz zum festgelegten Entfernungstarif.
Bei entsprechend vielen Gästen pro Fahrt wird sie finanziell auch gar nicht herangezogen.
Ein weiterer Vorteil, so Schneider: Wenn das Taxi nicht fährt, fallen auch keine Kosten an. Der Marktgemeinderat will den Ansatz weiter verfolgen.

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